Montag, 18. Februar 2008 10:20
Jüdische Angriffe gegen katholisches Dogma
Eines ist klar: Die frühere Formulierung der Karfreitagsbitte für die Bekehrung der Juden hat wesentlich weniger Staub aufgewirbelt als deren Neuformulierung.
Bis heute Montag nachmittag können Katholiken eine am Dienstag auf dem 'Remnant' veröffentlichte Erklärung zur Verteidigung der katholischen Rechte unterstützen.
Bis heute Montag nachmittag können Katholiken eine am Dienstag auf dem ‘Remnant’ veröffentlichte Erklärung zur Verteidigung der katholischen Rechte unterstützen.
(kreuz.net) Am vergangenen Dienstag verabschiedete die ‘Internationale rabbinische Versammlung’ eine Resolution gegen Papst Benedikt XVI.

Die Gruppierung besitzt ihr Zentrum in den USA und vertritt – vor allem in den USA und Israel – ungefähr 1.600 Rabbiner konservativer Ausrichtung.

Im zeitgenössischen Judentum gibt es drei ideologische Richtungen: die Reformisten, die Konservativen und die Orthodoxen. Die Konservativen vertreten eine Mittelposition.

In ihrer Resolution erklären die Rabbiner, über die jüngst überarbeitete altrituelle Karfreitagsbitte für die Juden „bestürzt und zutiefst verwirrt“ zu sein.

Das Leitungsgremium der Versammlung beschloß auch in einer Abstimmung, den Vatikan dazu zu drängen, „die Aussage der Fürbitte zu verdeutlichen“.

Jetzt läuten bei der altgläubigen US-Monatszeitung ‘Remnant’ die Alarmglocken:

„Wir sorgen uns zutiefst, daß solche Taktiken der Öffentlichkeitsarbeit einen Präzedenzfall dafür schaffen, daß Interessengruppen, die unseren Glauben nicht teilen, sich in kirchliche Angelegenheiten einmischen“ – heißt es in einer Erklärung, die auf der ‘Remnant’-Webseite publiziert wurde.

Inzwischen haben katholische Priester, Zeitungsverleger, Journalisten und Rechtsanwälte als Antwort auf den Versuch der konservativen Rabbiner, den Heiligen Vater zu manipulieren, eine Erklärung unterzeichnet.

Sie ist eine Antwort auf den Versuch der Rabbiner, den Heiligen Vater zu manipulieren, und verteidigt das Recht des Papstes, den Glauben zu verkündigen.

Die an den Papst gerichtete Erklärung stellt unter anderem fest, daß es die „größte Sünde gegen die Liebe“ wäre, aus Menschenfurcht das Gebet der Kirche für die Rettung aller Menschen aufzugeben.

Die Unterzeichner versichern dem Papst, mit der Gnade Gottes auch ihr Leben zu geben, um die Person, das Amt und das Recht des Heiligen Vaters, allen Nationen das Evangelium zu verkündigen, zu verteidigen.

Unter den Erstunterzeichner befinden sich die Herausgeber der Monatszeitung ‘The Remnant’, des Quartalsmagazins ‘The Latin Mass Magazine’ sowie der Zeitschriften ‘New Oxford Review’ und ‘Christian Order’.

Weiter Unterzeichner sind Pater Brian W. Harrison, ehemaliger Professor an der Päpstlichen Katholischen Universität von Puerto Rico, Professor John Rao von der St. Johns Universität in New York oder der Präsident der US-Vereinigung katholischer Rechtsanwälte, Christopher A. Ferrara.

Ein weiterer bekannter Unterzeichner ist der britisch-australische Liturgiker, Hw. Alcuin Reid.

Er hat sich erst kürzlich zur Neuformulierung der Karfreitagsbitte geäußert.
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