Dienstag, 26. Februar 2008 19:06
Ich werde keinem meiner Jungs den Spaß verderben
Indem die Linken seit vierzig Jahren Goebbels’sche Verschleierungsvokabeln aus der nationalsozialistischen Propagandasprache kritiklos nachsprechen, zeigen sie ihre abgrundtiefe Verkommenheit. Von Lisa Abelin.
Wirkt der Reichspropagandaminister Joseph Goebbels bis heute?
Wirkt der Reichspropagandaminister Joseph Goebbels bis heute?
(kreuz.net) Die 68er und ihr linkes Gefolge haben ein Kapitel nationalsozialistischer Abtreibungspolitik komplett übernommen: die Ermordung ungeborener Kinder bei einer vermuteten Behinderung.

Sogar das Vokabular haben die Roten in dieser Sache von den Braunen abgekupfert: Tötung nach „eugenischer Indikation“, wie es im Abtreibungsgesetz von 1976 heißt.

Bis zur NS-Zeit war das Lebensrecht ungeborener Menschen durch staatliche Gesetze und Strafandrohungen gewährleistet.

Erst ab 1935 wurden unter staatlicher Billigung mehr als 60.000 Ungeborene umgebracht.

Entgegen der gängigen Linkspropaganda war die Tötung behinderter Ungeborener keine staatliche Zwangsaktion mit Geheimerlassen:

„Wenn infolge der Erbkrankheit einer Mutter mit einer erbkranken Nachkommenschaft zu rechnen ist“ – heißt es in der Gesetzesnovelle zum Sterilisationsgesetz vom 26. Juni 1935 – „kann die Schwangerschaft mit Einwilligung der Schwangeren bis zum sechsten Schwangerschaftsmonat unterbrochen werden.“

Heute erlaubt das Gesetz eine Tötung behinderter Kinder sogar bis zum Zeitpunkt der Geburt.

Das verlogene NS-Wort „Schwangerschaftsunterbrechung“ wurde von den 68ern ebenfalls bedenkenlos übernommen.

Die deutsche Feminismus-Ideologin Alice Schwarzer (65) und ihre blutrünstigen Geiferinnen für die Kinderabtreibung forderten 1971 sogar ein „Recht auf die von den Krankenkassen getragene Schwangerschaftsunterbrechung“.

Schwarzer erhält am 4. Mai 2008 den mit 20.000 Euro dotierten Börne-Preis, der zur Erinnerung an den deutsch-jüdischen Kritiker Ludwig Börne († 1837) verliehen wird.

Indem die Linken seit vierzig Jahren die Verschleierungsvokabel ‘Schwangerschaftsunterbrechung’ aus der nationalsozialistischen Propagandasprache des Joseph Goebbels kritiklos nachsprechen, zeigen sie ihre abgrundtiefe Verkommenheit.

Es ist überhaupt ein unverschämter Propagandacoup der 68er, daß sie die Wiederaufnahme der enthemmten Sexualpolitik der Nationalsozialisten als antifaschistische Großtat verkauften – und das wird bis heute so geglaubt.

Die 68er Jung-Sozialisten wurden bei diesem Unterfangen von einigen Alt-Nationalsozialisten unterstützt und gelenkt wie den Ärzten und NSDAP-Mitgliedern Hans Bürger-Prinz († 1976) und Hans Giese († 1970) oder dem nationalsozialistisch gesinnten Eugeniker Hans Harmsen († 1989).

Letzterer war der Gründer der Abtreibungs-Vereinigung ‘pro-familia’ und ein typischer Vertreter dieser rot-braunen Sumpfblüten.

Seit dem Jahr 1930 war er ein glühender Verehrer Adolf Hitlers und fanatischer Eugeniker, der für die Sterilisationen in den Einrichtungen der ‘Inneren Mission’ – einer protestantische Einrichtung – verantwortlich war.

Harmsen, der seine verbrecherische NS-Vergangenheit bis 1984 verheimlichen konnte, gründete 1953 zusammen mit anderen Alt-Nazis und einigen Jung-Linken die ‘Gesellschaft für Familienplanung’. Ziel: mehr Sex bei weniger Kindern.

Dieses Programm wurde unter dem positiven Namen „pro familia“ kaschiert. Intern belustigten sich die rot-braunen ‘pro-familia’-Oberen vielfach darüber, daß zahlreiche Kirchengemeinden den Verein im guten Glauben an Familienförderung zu Vorträgen einluden.

Nach Erfindung der Anti-Baby-Pille standen Harmsen und seine ‘pro familia’ in vorderster Front bereit, um Kinder zu verhindern.

Auf einem ‘pro-familia’-Kongreß 1965 tischte der Alt-Nazi den Zuhörern das Märchen auf, daß der Nationalsozialismus Mittel und Informationen zur Empfängnisverhütung strikt zurückgehalten habe.

Mit solchen Lügen wurde die Wiederbelebung der lockeren nationalsozialistischen Sexualmoral vorbereitet und sogar als anti-nazistisch hingedeichselt.

In Wahrheit empfahl das in der NS-Zeit führende Handbuch für Sexualberatung resolut den Gebrauch von Kondomen.

Zeitzeugen zufolge waren Kondome im Dritten Reich „im Überfluß“ zu haben, „in Verkaufsautomaten an den U-Bahn und Eisenbahnsteigen sowie in öffentlichen Toiletten“.

Die leichte Verfügbarkeit von Kondomen war insbesondere für den vor- und außerehelichen Geschlechtsverkehr gedacht, der von den meisten nationalsozialistischen Gliederungen gebilligt und propagiert wurde.

Das hinderte viele Volkgenossen nicht daran, Kondome im ehelichen Verkehr zu gebrauchen – mit dem Ergebnis, daß fast ein Drittel der Paare, die 1933 mit staatlichen Ehestandsdarlehen geheiratet hatten, auch fünf Jahre später noch kinderlos war und ein weiteres Drittel nur ein einziges Kind hatte.

Schon während der Reichsarbeitsdienstzeiten wurden sexuelle Begegnungen von Männern und Frauen gefördert.

Eine Frau erinnert sich in einem Interview der US-amerikanischen Historikerin Dagmar Herzog an das „ausgesprochen sexuelle Klima“ dieser Zeiten: „Junge Frauen aus dem Reichsarbeitsdienst wurden mit Militärpersonen zusammengebracht.“

Während des Zweiten Weltkrieges rissen die Nationalsozialisten dann alle Schranken für sexuelle Triebbefriedigung ein. Die Soldaten wurden von ihren Vorgesetzten sogar zu sexuellen Kontakten ermuntert.

Jeder Soldat erhielt pro Monat zwölf Kondome für außereheliche Sexualkontakte in den örtlichen sowie in den von der Wehrmacht finanzierten Bordellen.

Insbesondere an der mehrere Jahre kampffreien West- und Nordfront war es nicht ungern gesehen, wenn die Soldaten mit der „rassisch verwandten Bevölkerung“ intime Kontakte pflegten.

Etwa ein Zehntel der dänischen Frauen unter dreißig Jahren hatte in jenen Jahren eine Liebesbeziehung mit einem deutschen Soldaten. Daraus gingen etwa in der Größe von 10 Prozent uneheliche Kinder hervor.

Die Prozentzahl von unehelichen Kindern bei französischen Frauen liegt nach offiziellen Schätzungen noch höher.

Die Verbreitung der sexuellen Betätigung sowie der Druck, der dazu auf die Soldaten ausgeübt wurde, kann auch daran ersehen werden, daß junge Katholiken, die in Italien und Frankreich stationiert gewesen waren, nach dem Krieg nur in Ausnahmefällen in Priesterseminare aufgenommen wurden.

In den Kriegsländern des Ostens war den deutschen Soldaten nur die Prostitution mit ausgesuchten Frauen erlaubt.

Die Förderung sexueller Orgien waren von der NS-Führung als belohnende Stimulierung für die kämpfenden Truppen gedacht – nach dem Motto: „Genießt die sexuellen Freiheiten des Krieges, der Frieden wird fürchterlich.“

Einer US-amerikanischen Zeitschrift zufolge hatte Reichskanzler Adolf Hitler († 1945) gesagt:

„Für sexuelle Befriedigung zu sorgen, muß eines unserer wichtigsten Propagandainstrumente sein. Ich werde keinem meiner Jungs den Spaß verderben.“
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