Freitag, 22. Februar 2008 17:59
Weltweit hat sich gezeigt, daß ein strafrechtliches Verbot der Abtreibung eine der wirksamsten Maßnahmen zur Hebung der Frauengesundheit ist.


Logo der Christen auf der Webseite der neuen Partei.
(kreuz.net) Wenn sich Frauen- und Familienpolitik darauf reduziert, die Fristenlösung durchzuboxen, das
Selbstbestimmungsrecht der Frau als sexuelle Verfügbarkeit zu betrachten und schwangere Mütter in Not
mit der Kinderabtreibung abzuservieren, dann zeige dies die lebens- und frauenfeindliche Einstellung linker
Frauenorganisationen.
Das erklärte kürzlich Edeltraud Gehring, Lebensschutz-Sprecherin der österreichischen
Partei „Die Christen“, in einer Stellungnahme. Frau Gehring ist Mutter von vier Kindern.
„Es kann kein
Recht auf Abtreibung geben, weil es nie Recht sein kann, einen anderen Menschen zu töten“ – so Frau Gehring
weiter.
Die Partei ‘Die Christen’ steht für einen umfassenden Schutz des menschlichen Lebens von der
Empfängnis bis zum natürlichen Tod:
„Speziell für Niederösterreich fordern wir, daß keine Abtreibungen
an öffentlichen Krankenhäusern vorgenommen werden dürfen“ – erklärt dazu Frau Gehring:
„Wenn es möglich
ist, vier Millionen Euro für ein
Nitschmuseum auszugeben, muß es auch möglich sein, Frauen zu helfen,
die durch ein Kind wirtschaftlich in Not geraten.“
Die Partei will auch die Einführung eines Müttergehalts.
Damit werde die Mutter von wirtschaftlichen Zwängen befreit.
Woher soll das Geld für das Müttergehalt
kommen? „Die vorhandenen finanziellen Mittel sollen nicht in mehr staatliche Kinderkrippen gepumpt werden,
sondern den Müttern als Direktzahlung zugute kommen“ – so Frau Gehring:
Dadurch würden die Mutter die
Möglichkeit bekommen, selber darüber zu entscheiden, ob sie ihre Kinder betreuen wolle.
‘Die Christen’
stellen sich auch scharf gegen die Abtreibung. Sie sei die „schlimmste Form von Gewalt“:
„Die Kinder
sind tot, die Frauen Opfer von Ausbeutung und Fremdbestimmung und leiden schwer an den körperlichen und
seelischen Schäden, die sie durch die Abtreibung erleiden.“
Weltweit habe sich gezeigt, daß ein strafrechtliches
Verbot der Abtreibung eine der wirksamsten Maßnahmen zur Hebung der Frauengesundheit ist – erklärt Frau
Gehring dazu.
Mütter, die mit dem Gedanken einer Abtreibung ihres Kindes spielten, seien in einer psychisch
sehr schwierigen Situation und bräuchten eine lebensbejahende Beratung, die Ausweg aufzeigt:
„Die Politik
der SPÖ-Frauen läuft darauf hinaus, Frauen in ihrer verzweifelten Lage allein zu lassen.“
Die Erfolge
von Hilfe und Beratung seinen offensichtlich. Frau Gehring verweist auf die Lebensorganisation ‘Human
Life International’, die alleine in den letzten Jahren in Österreich über 10.000 Kinder vor den Geschäftemachern
in den Abtreibungskliniken gerettet hat.