Samstag, 23. Februar 2008 09:58
kreuzmeldungen
Schlecht bestellter Acker + Gegen die Ehe aber für die Priesterehe + Wo dein Schatz ist + Keine Gegenüberstellung + Wieder einmal wunderschön
Schlecht bestellter Acker

Vatikan. Die Glaubenserziehung von Kindern und Erwachsenen ist entscheidend für die Zahl von Berufungen zum Priester- und Ordensleben. Das erklärt Papst Benedikt XVI. in seiner Botschaft zum 45. Weltgebetstag um geistliche Berufungen am 13. April. Die Botschaft betont, daß Berufungen nur in einem geistlich gut bestellten Acker gedeihen können.

Gegen die Ehe aber für die Priesterehe

Deutschland. Die Deutschen sind angeblich gegen den Zölibat. Das ergab eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts ‘forsa’ für den Nachrichtensender ‘n-tv’. Laut der Umfrage befürworten 88 Prozent der Bundesbürger die Priesterehe. Bei den Katholiken sind es 94 Prozent.

Wo dein Schatz ist

USA. Ein in den Vereinigten Staaten tätiger philippinischer Priester stahl das Geld aus dem Opferstock seiner Kirche. Die erbeuteten 600.000 Dollar – umgerechnet 400.000 Euro – sandte der Kleriker an seine Konkubine und die gemeinsamen Kinder auf den Philippinen. Das berichtete die Schweizer Boulevardzeitung ‘Blick’. Kürzlich wurde der Dieb zu sechs Jahren Haft verurteilt. Vor Gericht bekannte er: „Ich hoffe, daß ich meine Fehler eines Tages wiedergutmachen kann.“

Keine Gegenüberstellung

Spanien. Die Laien sollten sich nicht „klerikalisieren“ und die Priester nicht „laienhaft“ werden. Das erklärte der Erzbischof von Santiago de Compostela, Mons. Julián Barrio Barrio (61), laut ‘Radio Vatikan’ in einem Hirtenbrief: „Wir sollten Laien und Priester nicht immer einander gegenüberstellen. Das sind verschiedene, komplementäre Berufungen.“

Wieder einmal wunderschön

„Die Messe am heutigen Sonntag, 17. Feburar 2008, in Weiden um 16.00 Uhr war wieder einmal wunderschön. Kaplan Stock predigte wunderbar und sehr anschaulich über das Sakrament der Beichte. Die Kirche war ‘fast’ überfüllt. Auch viele jüngere Menschen waren anwesend. Da fragt man sich, wie die deutsche Bischofskonferenz darauf kommt, daß es kaum eine Nachfrage in diesem Ritus gibt. Die nächste Tridentinische Messe wird am Ostermontag, den 24. März. um 16 Uhr, in der St. Sebastians Kirche in Weiden zelebriert. Ab 15.20 wird ein Rosenkranz gebetet.“

Ein Erlebnisbericht über die Alte Messe in der Stadt Weiden in der Oberpfalz.
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