Sonntag, 6. März 2005 14:04
Das immer noch herumgebotene Märchen von einem zehnprozentigen Homosexuellenanteil in der Bevölkerung beruft sich auf ein Buch des US-amerikanischen Sexualforschers Alfred Kinsey. Es heißt „Das sexuelle Verhalten des Mannes“ und wurde in den vierziger Jahren geschrieben. Doch so dick trägt nicht einmal Kinsey selbst auf.
(kreuz.net/
familiy) Der Sexualforscher Alfred Kinsey, der persönlich in homosexuelle Aktivitäten verwickelt
war, hat nie behauptet, daß sich 10% der Bevölkerung homosexuell verhalten.
In seinem Buch „Das sexuelle
Verhalten des Mannes“ schreibt er: „10% der Männer sind im Alter zwischen 16 und 55 für wenigstens drei
Jahre mehr oder weniger ausschließlich homosexuell.“ Nach Kinsey sind nur 4% der Männer während ihres
ganzen nachpubertären Lebens exklusiv homosexuell.
In Tat und Wahrheit sind es noch weniger. Nur ein
bis drei Prozent der Bevölkerung zeigt ein exklusiv homosexuelles Verhalten.
Kinseys Forschungsmethoden
wurden nicht zuletzt durch die Tatsache verfälscht, daß er einen hohen Prozentsatz von Häftlingen und
Sexualverbrechern in seine Studien einbezog. Beide Personengruppen zeigen ein viel häufigeres homosexuelles
Verhalten als die allgemeine Bevölkerung.
Im Jahre 1994 kam eine Studie über die Sexualität in den
USA zum Ergebnis, daß nur 2.8 % der Männer und nur 1.4 % der Frauen aussagten, daß sie sich selber
als homo- oder bisexuell sähen. Diese Studie wurde in den Vereinigten Staaten als „Nationale Gesundheits-
und Sozialuntersuchung“ bekannt.
Selbst militante Homosexuelle geben in der Zwischenzeit zu, daß der
angebliche zehnprozentige Homosexuellenanteil ein Mythos ist. Einige Homosexuelle hätten die überhöhten
Zahlen von Kinsey noch weiter verfälscht, um den Eindruck zu erwecken, daß die Homosexualität ein Massenphänomen
sei.
Mit den übertriebenen Zahlen soll der Welt verkündet werden, daß die Homosexualität etwas Normales
ist und von allen akzeptiert werden sollte. Aber dieses Argument überzeugt nicht. 10% – 15% Prozent der
US-Amerikaner sind Alkoholiker. Dennoch wird der Alkoholmißbrauch nicht als normal und gesund betrachtet.
Selbst wenn 95% der Bevölkerung alkoholkrank wäre, könnte man nicht die Auffassung vertreten, daß
dies normal oder akzeptabel sei.