Samstag, 23. Februar 2008 13:28
Eine nette Aktion. Doch wenn man genauer hinschaut, kommt, statt der Mitleidstränen, das Gruseln. Von Klaus Günter Annen.


Webeite der umstrittenen Aktion „Pfandtastisch helfen“
(kreuz.net) Am 18. Februar berichtete die Tageszeitung ‘Hamburger Abendblatt’, daß in einigen Edeka-Filialen
im Kreis Stormarn im Bundesland Schleswig-Holstein die Aktion „Pfandtastisch helfen“ angelaufen ist.
‘Edeka’ ist seit 2005 der größte Verbund im deutschen Einzelhandel.
In einigen Supermärkten wurde
neben dem Automaten für die Leergutrücknahme eine Spendenbox aufgestellt, in die der Pfandbeleg geworfen
werden kann.
Diese angeblich „pfiffige und gute Idee“ wurde von zwei Berliner Studenten als Beitrag für
soziales Handeln ins Leben gerufen.
Zunächst ist gegen eine solche Aktion nichts einzuwenden. Die Idee
finde ich an sich ebenfalls gut.
Aber: Die gesammelten Gelder sind zur Unterstützung der umstrittenen
Organisation ‘pro familia’ bestimmt.
Es handelt sich dabei um eine kinder- und familienfeindliche Organisation,
die im Deutschland führend im Geschäft der Kinderabtreibung mitmischt.
Ich gehe davon aus, daß die
Edeka-Geschäftsleitung einer solchen Aktion in Unwissenheit um das wahre Wesen des Vereins ‘pro familia’
zugestimmt hat.
Die Organisation ‘pro familia’ arbeitet bundesweit, nicht – wie man aus dem Namen schließen
könnte – „für“ die Familie, sondern im Gegenteil, gegen sie.
In verschiedenen sogenannten Familienplanungszentren
oder sogenannten medizinischen Instituten nimmt ‘pro familia’ vorgeburtliche Kindestötungen vor.
Man
kann davon ausgehen, daß jährlich etwa 10.000 ungeborene Kinder dieser Organisation zum Opfer fallen.
Viele Kinderabtreiber haben sich in den letzten Jahrzehnten dem Verein ‘pro familia’ angeschlossen und
auch das blutige Handwerk des Tötens ungeborener Kinder dort erlernt.
Ich könnte etliche Namen von
Kindertötern nennen, die sich mittlerweile mit diesem schmutzigen Geschäft selbständig gemacht haben.
Die unmoralische Einstellung zur Sexualität und Verhütung, die ‘pro familia’ an den Tag legt, trägt
zudem dazu bei, die Zahl der Menschen, die bei Edeka einkaufen, schrumpfen zu lassen, weil sie vorher
durch Abtreibung ermordet werden.
Wenn ‘Edeka’ ein zukunftsorientiertes Unternehmen ist und bereit ist,
objektive Informationen zu akzeptieren, wird es schnell herausfinden, daß es andere Organisationen gibt,
die sich wirklich für Familie und Kinder einsetzen.
Diese sind einer finanziellen Unterstützung würdig –
nicht ‘pro familia’.
Es bleibt abzuwarten, wie die EDEKA-Geschäftsleitung in Hamburg auf mein Schreiben
reagieren wird.
Der Autor ist Vorsitzender der ‘Initiative Nie Wieder!’ in Weilheim