Montag, 25. Februar 2008 08:59
Hinhören statt hineinlegen + Neue deutsche Selige + Wie vor fünfzig oder fünfhundert Jahren + Darf’s etwas weniger Homo sein? + Wieder zuhause

Benedikt XVI. gestern Sonntag in der Pfarrei Santa Maria Liberatrice
Hinhören statt hineinlegenVatikan. Gestern besuchte Papst Benedikt XVI. die Salesianer-Pfarrei Santa
Maria Liberatrice im Süden der römischen Altstadt. In seiner Predigt erklärte er, daß Gott nach unserem
Glauben dürstet: „Er will, daß wir in ihm die Quelle unseres wahren Glücks finden.“ Doch der Gläubige
laufe Gefahr, die Antwort auf seien innersten Herzensregungen nicht in Gott zu suchen, sondern Gott vielmehr
für die eigenen Wünsche zu mißbrauchen.
Neue deutsche SeligeDeutschland. Die vom Niederrhein stammende
Schwester Josepha Stenmanns († 1903) wird am 29. Juni seliggesprochen. Das gab der Bischof von Münster,
Mons. Reinhard Lettmann, bekannt. Mutter Josepha ist eine Mitbegründerin der Steyler Missionsschwestern.
Sie erblickte 1852 in der Ortschaft Issum – im Nordwesten von Nordrhein-Westfalen – das Licht der Welt
und starb im niederländischen Steyl.
Wie vor fünfzig oder fünfhundert JahrenItalien. Am Samstag
weihte der emeritierte Kurienerzbischof Luigi de Magistris (82) vier Seminaristen des altgläubigen
Instituts
vom Guten Hirten zu Diakonen. Zu der Messe erschienen Kleriker, Seminaristen, Laien und Familien mit kleinen
Kindern. In seiner frei gehaltenen Predigt bat der greise Erzbischof die neuen Diakone auch um ihr Gebet,
daß er seiner Berufung bis zum Ende treu bleiben könne. Im Jahr 1951 empfing er im Lateran selber die
Diakonatsweihe.
Darf’s etwas weniger Homo sein?Deutschland. Der notorische Grünen-Politiker und Homo-Ideologe
Volker Beck hat sich kürzlich erneut zum bevorstehenden protestantischen Jugendkongreß „
Christival“
geäußert. Das berichtete die evangelische Nachrichtenseite ‘idea’. Beck leugnete die zahlreichen Therapiemöglichkeiten,
die es für Homos gibt: „Ich bestreite niemandes Wünsche. Wenn jemand sich wünscht, lieber etwas größer
oder kleiner zu sein, als er es ist, verstehe ich das genauso, wie wenn jemand sich wünscht, er möge
in einer homosexuellenfeindlichen Umgebung lieber heterosexuell sein.“
Wieder zuhause„Als es 1988 möglich
wurde, die Messe wieder in der alten Form zu zelebrieren, erbat sich
Pater Andreas Hönisch sofort das
Zelebret, die Erlaubnis dazu, die er auch erhielt. Mit seinem Ministranten, einem alten Messner, trat
er zum Stufengebet an den Altar, aber schon beim Vers „Introibo ad altare Dei, ad Deum qui laetificat
iuventutem meam“ konnten beide nicht mehr weitersprechen, weil ihnen die Tränen kamen. Ich vergesse nie
mehr Pater Hönischs Worte, als er mir das erzählte: »Ich wußte, jetzt bin ich wieder zuhause angekommen.«“
Aus einem in den ‘IK-Nachrichten’ veröffentlichten Nachruf auf Pater Andreas Hönisch von Wolfgang Graf.