Sonntag, 24. Februar 2008 18:39
Wer Kinder vor der Geburt schlachtet, wird mit ihnen auch nach der Geburt nicht zimperlich umgehen. Das hat ein deutscher Ministerpräsident festgestellt und laut und deutlich ausgesprochen. Kinder- und Lebensfeinde zelebrieren jetzt die üblichen Empörungsrituale.


Der christdemokratische Ministerpräsident Wolfgang Böhmer
(kreuz.net) Die im Vergleich zur Bundesrepublik ungleich höhere Zahl von Tötungen geborener Kinder in
der ehemaligen DDR war eine direkte Folge der dort bereits 1972 legalisierten Kinderabtreibung bis zum
dritten Monat.
Das erklärte der christdemokratische Ministerpräsident von Sachsen Anhalt, Wolfgang
Böhmer (72), vor dem deutschen Magazin ‘Focus’.
Böhmer weiß, wovon er redet. Er war vor seiner politischen
Karriere Chefarzt einer Entbindungsklinik.
Der Politiker glaubt sogar, daß Kindstötungen von Neugeborenen
für manche ostdeutsche Frau „ein Mittel der Familienplanung seien“.
Als Grund dafür nennt er eine leichtfertigere
Einstellung zu werdendem Leben, die in den neuen deutschen Bundesländern feststellbar sei.
Das DDR-Abtreibungsgesetz
erlaubte Müttern, ihr ungeborenes Kind zu töten, „ohne sich auch nur einmal erklären zu müssen“ –
so der Christdemokrat. Das wirke bis heute nach.
Als weiteren Grund nannte Böhmer die aus DDR-Zeiten
übernommene „Fixierung auf den Staat“. Diese habe dazu geführt, daß die individuelle Verantwortung
nicht mehr wahrgenommen werde.
Aufschrei der Kindertöter-FraktionDie eindringlichen Worte des Ministerpräsidenten
haben in der Zwischenzeit zu den voraussehbaren Empörungsritualen lebens- und familienfeindlicher Kreise
geführt.
„Wer so über Menschen redet, für die er mit verantwortlich ist, kann seine Aufgabe als Ministerpräsident
nicht mehr wahrnehmen“ – dröhnte es von dieser Front aus dem Mund von Böhmers sozialdemokratischem und
lebensfeindlichem Amtsvorgänger Reinhard Höppner (59).
Höppner, den der gegenwärtige Ministerpräsident
im Mai 2002 aus dem Amt kippte, äußerte sich vor der linken Berliner ‘Tageszeitung’.
Auch die kinder-
und familienfeindliche Chefin der Partei ‘Grüne’, Frau Claudia Roth (52), forderte vor dem Blatt Böhmers
Rücktritt.
Ohne zu erklären warum, behauptet die lebensfeindliche Grüne, daß der CDU-Politiker „alle
ostdeutschen Frauen“ verunglimpft habe.
Richtigerweise stellt sie dagegen fest, daß er die Kinderabtreibung
auf eine Stufe mit der Ermordung von Kindern gestellt hat.
Die politische Bundesgeschäftsführerin der
Grünen, Frau Steffi Lemke (40), findet die tragische Analyse Böhmers „aberwitzig“.
Dieser stelle die
Kinderabtreibung mit strafrechtlich zu verfolgender Kindstötung auf eine Stufe – schimpfte Frau Lemke.
Er sei als Ministerpräsident untragbar und müsse sofort zurücktreten. Warum sagte Frau Lemke nicht.