Mittwoch, 27. Februar 2008 07:59
kreuzmeldungen
Durst nach dem Unendlichen + Frau als Chef + Vorauseilender Gehorsam + Gerne gesehen + Das Homo-Problem ist auch in China ein Problem
Benedikt XVI.: Es gibt einen geistlichen Durst, den nur Gott stillen kann.
Benedikt XVI.: Es gibt einen geistlichen Durst, den nur Gott stillen kann.
Durst nach dem Unendlichen

„Der körperliche Durst ist für das Leben auf der Erde unverzichtbar. Der Mensch hat aber auch einen geistlichen Durst, den nur Gott stillen kann. Das ist ein Durst nach dem Unendlichen, der nur vom Wasser gelöscht werden kann, das Jesus anbietet, das lebendige Wasser des Geistes.“

Aus der Sonntagspredigt von Papst Benedikt XVI. zum Evangelium der Samariterin am Jakobsbrunnen bei seinem Besuch in der römischen Pfarrei Santa Maria Liberatrice.
Frau als Chef

Vatikan. Die Österreicherin Astrid Haas (54) ist neue Chefredakteurin der deutschsprachen Wochenausgabe des ‘Osservatore Romano’. Frau Haas ist schon 25 Jahre lang als stellvertretende Chefredakteurin des Blattes im Amt. Der Leiter der deutschsprachigen Abteilung von Radio Vatikan, Pater Eberhard von Gemmingen, bezeichnet Frau Haas als Fels im Sturm. Ihre Chefs hätten rund alle fünf Jahre gewechselt – so Pater von Gemmingen. Jetzt scheine sich Kardinalstaatssekretär Tarcisio Kardinal Bertone „mit seinem Wunsch nach mehr Frauen im Vatikan durchzusetzen“.
Die Karfreitagsfürbitte vertont
Die Karfreitagsfürbitte vertont

Vorauseilender Gehorsam

USA. Die US-Vereinigung „Church Music Association of America“ hat gregorianische Noten zur neuen Karfreitagsbitte geschrieben. Die Organisation ist ein gemeinnütziger Zusammenschluß katholischer Musiker.

Gerne gesehen

Deutschland. Ärzte und Pfarrer genießen ein hohes Ansehen. Das ergab eine Studie des ‘Instituts für Demoskopie’ in Allensbach am Bodensee. Das Institut veröffentlichte am Dienstag eine „Berufsprestige-Skala“. Die Mediziner sind im Vergleich zum Ansehen vor fünf Jahren gestiegen, die Pastoren gleichgeblieben. Als nächstes folgen Hochschulprofessoren, Grundschullehrer und Unternehmer. Die unteren Ränge der Skala mit 17 Berufsgruppen belegen Gewerkschaftsführer, Politiker und Buchhändler.

Das Homo-Problem ist auch in China ein Problem

China. Das chinesische Gesundheitsministerium hat ein Programm zur Aids-Bekämpfung unter Sodomisten gestartet. Gegenwärtig sind die Programmverantwortlichen mit Datenerhebungen beschäftigt. Eine einschlägige deutschsprachige Homo-Seite zitierte offizielle Angaben, wonach in China 700.000 Menschen HIV-positiv sind. Davon sind elf Prozent Homo-Unzüchtige. Doch die Homo-Seite vermutet, daß „die Dunkelziffer weit höher liegt“.

© Titelbild: Flickr-Benützer „gsdoia“, CC
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