Mittwoch, 27. Februar 2008 15:39
Die Zeit vor der Geburt war die Hölle. Immer wieder bereitete sich die junge Mutter geistig auf das Begräbnis ihres Kindes vor.


Die Tageszeitung ‘Daily Mail’ zeigt Frau Becky Weatherall im Familienglück.
(kreuz.net) Es war ein Schlag ins Gesicht der schwangeren Britin Becky Weatherall (23): Anfang letzten
Jahres diagnostizierten Ärzte bei ihrem ungeborenen Kind eine Fehlbildung des Kleinhirns.
Das Baby werde
taub und blind sein und möglicherweise überhaupt nur ein paar Stunden überleben – wurde ihr erklärt.
Im Fachjargon lautete die Diagnose für das Kind: Rhombencephalosynapsis.
Zusätzlich leide der Junge
an einem Wasserkopf – stellte das Spital fest.
Bis wenige Woche vor der Geburt ließ die Mutter zweimal
im Monat Untersuchungen über sich und das Kind ergehen. Dabei stellten die Ärzte fest, daß sich der
Zustand des Kindes noch weiter verschlimmerte. Sie legten der Mutter bis zuletzt und dringend die Abtreibung
ihres Kindes nahe.
Die Mutter ignorierte die Tötungsempfehlung. Aber sie bereitete sich gemeinsam mit
dem 24jährigen Kindsvater geistig auf das Begräbnis des Kindes vor.
Am 1. Oktober 2007 kam ihr Sohn
Brandon zur Welt. Die Überraschung: Er war völlig gesund.
Die Kindseltern wollen das Krankenhaus nicht
verklagen. Aber sie brachten ihren Fall als Warnung für andere Eltern an die Medien. Das erklärte die
Mutter vor der britischen Tageszeitung ‘Daily Mail’.
„Vielleicht sollten die Ärzte nicht so viel Vertrauen
in ihre Untersuchungen setzen“ – so die Mutter.
Ein älterer Arzt hatte Ultraschalluntersuchen vor der
Mutter mit dem verschwommenen Bild eines Schneesturms verglichen. Man könne sich darauf nicht
verlassen.
Die Mutter erklärte weiter: „Ich fühle mich unglaublich schuldig, wenn ich daran denke, daß ich meinen
Sohn getötet haben könnte.“
Frau Weatherall fragt sich jetzt, wie viele vermeintlich behinderte Babys
ermordet werden, die in Wahrheit kerngesund sind.