Donnerstag, 28. Februar 2008 11:28
Die Deutschen sind dumm. Dumm ist nicht einmal genug. Sie sind idiotisch!
Wo in der Welt hat man jemals eine Nation gesehen, die Gedenkstätten errichtet, um ihre eigene Schande zu verewigen. Von Sedisvakantisten-Pater Rolf Hermann Lingen.
Holocaust-Mahnmal in Berlin
Holocaust-Mahnmal in Berlin
(kreuz.net) Ende Januar erschien in der US-Tageszeitung ‘International Herald Tribune’ ein Artikel über den unverminderten Eifer Deutschlands, Holocaust- Gedenkstätten zu erhalten und neue zu bauen.

Der Beitrag beginnt mit der Feststellung: „Die meisten Länder feiern das Beste in ihrer Geschichte. Deutschland stellt unerbittlich sein Schlechtestes in den Vordergrund.“

Der Artikel nennt exemplarisch einige wenige der gerade aktuellen Holocaust-Veranstaltungen in Deutschland. Zitiert wird auch Avi Primor (72), ein ehemaliger israelischer Botschafter in Deutschland:

„Wo in der Welt hat man jemals eine Nation gesehen, die Gedenkstätten errichtet, um ihre eigene Schande zu verewigen.“

Bereits im November 1992 wurde in den in Tel Aviv erscheinenden ‘Israel Nachrichten’ ein Artikel veröffentlicht mit der Kernaussage: „Die Deutschen sind dumm. Dumm ist nicht einmal genug. Sie sind idiotisch!“

Betonstehlen im Gedenken an den Holocaust
Betonstehlen im Gedenken an den Holocaust
Deutschland würde – so der Zeitungsartikel – grenzenlos Ausländer ins Land aufnehmen und grenzenlos an solche zahlen, von denen es schlecht behandelt wird.

Im internationalen Urteil ist Deutschland folglich etwas ganz Besonderes.

Als Stimme aus dem Inland sei der bekannte Song einer Rockgruppe zitiert:

„Deutschland muß sterben, damit wir leben können […] Deutschland, wir tragen Dich zu Grab […] Deutschland, wir bringen Dich zu Fall […] Deutschland verrecke.“

Weil jemand dieses Lied bei einer Versammlung abgespielt hatte, wurde er verurteilt, die „Bundesrepublik Deutschland beschimpft und böswillig verächtlich gemacht“ zu haben.

Das sogenannte Bundesverfassungsgericht hob diese Verurteilung mit Verweis auf die Kunstfreiheit wieder auf und behauptete, der Song sei „Kunst im Sinne dieses Grundrechts“.

Tatsächlich wird im sogenannten Grundgesetz – Artikel 5 – die Freiheit von Meinung, Kunst und Forschung behauptet. Aber wie weit ist es mit dieser angeblichen Freiheit her?

Jemand wurde verurteilt, weil er Abtreibungen als „rechtswidrig“ bezeichnet hatte – was sie bekanntlich sogar gemäß dem positiven Gesetz sind.

Der Verurteilte wandte sich an das Bundesverfassungsgericht, weil er seine Meinungsfreiheit eingeschränkt sah. Aber das Gericht bekräftigte diese illegale Unterdrückung der Meinungsfreiheit.

Die Äußerung „rechtswidrige Abtreibungen“ ist demzufolge weder als Tatsachenbehauptung noch als Meinungsäußerung erlaubt.

Was die Freiheit der Forschung in Deutschland betrifft, befrage man dazu einmal diejenigen, die wegen Forschungsarbeiten zum Thema „Holocaust“ im Gefängnis sitzen.

So ziemlich jeder Deutsche lehnt die freie Forschung über den „Holocaust“ ab – ob nun aus Dummheit oder Feigheit.

Deutschland – so die öffentliche Meinung auch der Deutschen – muß „unerbittlich sein Schlechtestes in den Vordergrund“ stellen, und wer nicht alles daran setzt, die „eigene Schande zu verewigen“, der ist ein böser Nazi.

Wer in dieses Chaos Ordnung bringen will, der wird schnell als „Rechtsextremist“, „Nazi“ oder „Völkermörder“ diffamiert und entsprechend behandelt.

Umso mehr ist es die Aufgabe jedes einzelnen, Deutschland aus diesem Elend zu befreien.

Zwar gibt es gelegentlich einige Aktivisten, die ihre Unzufriedenheit mit dem gegenwärtigen deutschen Chaos beteuern. Aber deren Lösungsansätze führen häufig nur vom Regen in die Traufe. Man kann den Teufel nicht mit dem Beelzebub austreiben.

Die wirkliche Lösung erwächst aus der unfehlbaren Lehre Christi und der Kirche.

Was sagt die Kirche zum Thema „Vaterlandsliebe“? In einer Enzyklika von Papst Pius XI. († 1939) heißt es: „Wer das Lied der Treue zum irdischen Vaterland singt, darf nicht in Untreue an seinem Gott, an seiner Kirche, an seinem ewigen Vaterland zum Überläufer und Verräter werden.“

Damit haben wir den entscheidenden Schlüssel in der Hand: Wahre Treue zum Vaterland gibt es nur in wahrer Treue zum wahren Gott.

Diese auf deutsch verfaßte Enzyklika „Mit brennender Sorge“ stammt aus dem Jahr 1937. Sie richtet sich ausdrücklich gegen den Nationalsozialismus.

Dieser ist in Wahrheit keine Vaterlandsliebe, sondern Zerstörung des Vaterlandes, eben weil dort das Naturrecht nicht an höchster Stelle steht, sondern bekämpft wird.

Vergleicht man das nationalsozialistische mit dem heutigen Deutschland, so lassen sich wichtige Parallelen nicht leugnen: Kruzifixverbot, Konkordatsbruch, massenhafte Ermordung von angeblich unwertem Leben sowie Legalisierung von Verbrechen und Kriminalisierung von Rechtschaffenheit.

Von daher leuchten die extremistischen Aktivitäten des Bundesverfassungsgerichts ein: Der ungeheuerliche Schlachtruf „Deutschland verrecke“ wird geschützt, die notwendige Feststellung „Abtreibung ist Mord“ wird bestraft.

Der „Holocaust“ wird öffentlich als antichristliche Religion zelebriert. Wer Fakten zum Holocaust nennt, wird wegen „Holocaustleugnung“ eingesperrt.

Wenn die Deutschen sich nicht gerade mit antichristlichem Fernsehprogramm oder Rockmusik betäuben, frönen sie der Verleumdung und Verhetzung ihres eigenen Volkes.

Die Enzyklika „Mit brennender Sorge“ wurde am Passionssonntag 1937 veröffentlicht.

Der diesjährige Passionssonntag ist bereits in einer Woche. Die Nazis haben damals die Enzyklika beschlagnahmt. Wenn ein Priester sie von der Kanzel verlas, mußte er mit schwersten Strafen rechnen.

Dennoch haben viele Priester Gefangenschaft und Ermordung hingenommen, um die christliche Botschaft echter Liebe und Treue zum Vaterland zu verbreiten.

Lesen und verbreiten wir also auch heute diese Enzyklika. Finden wir uns nicht mit dem Reich Satans ab, sondern arbeiten wir für das Reich Gottes, damit wir dereinst teilhaben an der ewigen Freude im Himmel.

© Titelbild: Hendrik Dacquin, CC
© eingebautes Bild: Flickr-Benützer „cactusbones“, CC
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