Dienstag, 4. März 2008 10:43
Das Bistum Regensburg geht mit dem guten Beispiel voran, um dem Ritus der Jahrtausende ein erneutes Heimatrecht in der Kirche zu verschaffen. Sogar der Generalvikar wird dabei persönlich anwesend sein. Von Silvia Rauber.


Webseite des Bistums Regensburg
(kreuz.net) Obwohl die überlieferte römische Liturgie nun schon seit mehr als einem halben Jahr vom
Papst wieder das volle Bürgerrecht in den Kirchen zurückerhalten hat, wird von vielen Bischöfen noch
immer so getan als ob sich im Vergleich zur früheren Rechtslage nichts geändert habe.
Nach wie vor
versucht man mit allen Mitteln, die Alte Messe an ihrer Entfaltung zu hindern.
Oft scheitert die regelmäßige
Feier der überlieferten Liturgie sogar schlicht an der Tatsache, daß es nicht genügend Priester gibt,
die in der Lage wären, eine solche Messe zu feiern.
Die jungen Priester haben nie gelernt, in diesem
Ritus zu zelebrieren und die älteren haben es über den langen Zeitraum oft vergessen.
Offizielle Fortbildungen
für Priester oder gar Seminaristen wurden von den deutschen Diözesen bislang nicht angeboten.
Das
Bistum Regensburg geht nun endlich mit gutem Beispiel voran:
„Um dem Anliegen des Heiligen Vaters gerecht
zu werden, haben wir für alle Priester, die in unserer Diözese in der außerordentlichen Form der Meßfeier
zelebrieren wollen, eine Fortbildung angesetzt“.
Dies teilte der Generalvikar der Diözese, Mons. Michael
Fuchs, in einem Brief allen Priestern des Bistums mit, die sich dazu bereit erklärt haben, bei der Umsetzung
des Motu proprio ‘Summorum Pontificum’ zu helfen.
Die Fortbildungsveranstaltung wird vom 9. bis zum 12.
April 2008 im Passionistenkloster Schwarzenfeld stattfinden. Referent wird Pater Martin Ramm von der Petrusbruderschaft
sein, der in diesem Kloster auch schon Exerzitien abgehalten hat.
Wie der Generalvikar in seinem Brief
vom 21. Februar mitteilt, wird er zu Beginn der Fortbildungsveranstaltung auch persönlich anwesend sein.