Dienstag, 4. März 2008 16:59
Bis zu tausend Sexkontakte sind für Sexsüchtige im Laufe ihres Lebens keine Seltenheit. Es gibt nur einen Ausweg. Von Michael Brenner.


Manche Menschen haben mehr als 1000 Unzuchtspartner in ihrem Leben.
(kreuz.net) Einige Millionen Menschen sind in Deutschland von der Sexsucht betroffen. Davon sind drei
Viertel Männer.
Bei Sexsüchtigen werden menschliche Kontakte nur unter dem Gesichtspunkt der Lust gesehen.
Das führt zum Verlust sozialer Kontakte und zum ständigen Verbrauch neuer Lustobjekte.
Echte Begegnung
findet nicht statt. Unechte Begegnungen erhalten ihren Reiz dadurch, daß man pausenlos neue Komplizen
der Unzucht sucht.
Bis zu tausend Sexkontakte sind für Sexsüchtige im Laufe ihres Lebens keine Seltenheit.
Bei manchen dürften es sogar weit mehr sein. Das sogenannte Ausleben führt unweigerlich zum Aus für
das echte Leben.
Der Mensch wird erniedrigt. Vom göttlichen Königskind degradiert er zum Verbrauchsobjekt
rücksichtsloser, herrischer Triebe.
Wie bei jeder Sucht dominiert isolierte Sexualität immer mehr das
eigene Leben. Sie führt zum Verlust von Idealen und Opferbereitschaft.
Hinzu kommt, daß Sexsüchtige
sich selber und andere zu einem Leben ohne Inhalte verführen.
Wenn die Sexsucht stark fortgeschritten
ist, wird der natürliche Bereich der Sexualität häufig verlassen. Immer abscheulichere Perversionen
beherrschen das Leben.
Das führt zum Verlust des Selbstwertbewußtseins und damit zu Depressionen bis
hin zur Selbstmordgefahr, weil Selbstentwertung und Schuld zu groß werden.
Am meisten wird die Sexsucht
durch die Pornographie gefördert. Sie ist in Deutschland zu einem staatlich geschützten Milliardengeschäft
geworden.
Die offiziell zugelassenen Aufklärer reden fast nur noch von Kondomen. Sie warnen nicht vor
der Sucht und ermuntern nicht zu einem glücklichen, gesunden Leben.
Wenn wir die Weichen des Lebens
falsch einstellen, geben Rattenfänger den Ton an. Sie führen die Menschheit immer tiefer in die Diktatur
der Perversion.
Wenn Sexsucht das Leben dominiert, führt das zu einem immer stärker werdenden Minus
an guten Taten und zu einem immer größer werdenden Plus an Selbst- und Menschenverachtung.
Toleranz
gegenüber dem Schlechten bedeutet automatisch Intoleranz gegenüber dem Guten.
Die totale Erniedrigung
der Menschen darf in der totalen Demokratie allen über 18 angeboten werden. Die Demokratie vernichtet
sich selbst.
Solange die eigene Sexsucht nicht erkannt wird, besteht wenig Hoffnung auf Heilung.
Es
ist unsagbar traurig, daß sogar die Kirche zur Pornographie, zu den vielen Ehebruchagenturen, zu verkommenen
Kinderillustrierten und zu den sogenannten Aufklärungsinstitutionen schweigt.
Es gibt nur einen Ausweg:
das Bekennen der Sünden. Wenn wir die innere Jauchegrube nicht durch eine gute Beichte entsorgen, werden
aus unserem inneren Sumpf die Gespenster der Fremdbestimmung aufsteigen.
Sie machen aus uns jene lebenden
Toten, von denen Christus spricht: „Laß die Toten ihre Toten begraben!“
© Bild: Margo C, CC