Mittwoch, 5. März 2008 09:36
Ein Blick in den Schmutzkübel
Seit Jahren benehmen sich die österreichischen Christdemokraten wie zahnlose Sozialisten. Doch bei diesem hellroten Kurs sehen Katholiken schwarz – und wählen gelb. Für die Hellroten bleibt eine Zitterpartie.
Die Christdemokraten betreiben eine Schmutzkübel-Kampagne gegen die 'Christen'.
Die Christdemokraten betreiben eine Schmutzkübel-Kampagne gegen die ‘Christen’.
(kreuz.net) Die Christdemokraten der ‘Österreichischen Volkspartei’ haben vor der neu gegründeten Partei ‘Die Christen’ massive Angst.

In ihrer Wahlwerbung für die niederösterreichische Landtagswahl vom 9. März haben sie gegen diese Partei sogar eine eigene Beilage in fünf Punkten verbreitet.

Dietmar Fischer – Leiter der Wiener Lebensbewegung ‘Human Life International’ und Kandidat für ‘Die Christen’ hat jetzt eine Webseite lanciert, um die – so Fischer – christdemokratische „Schmutzkübel-Kampagne“ gegen ‘Die Christen’ zu widerlegen.

Fischer stellt fest, daß die Wahlwerbung gegen ‘Die Christen’ in zahlreichen Fällen von Gemeindebediensteten, die mit Steuergeldern bezahlt werden, ausgetragen wurde: „Das ist ein eindeutiger Amtsmißbrauch“ – so Fischer.

Neue Webseite des 'Christen'-Kanidaten Dietmar Fischer
Neue Webseite des ‘Christen’-Kanidaten Dietmar Fischer
Verbindungen zur Moon-Sekte?

Im ersten Punkt wirft die ÖVP den ‘Christen’ vor, eine Unterschriftenaktion der Moon-Sekte mitgetragen zu haben.

Was die Christendemokraten – die selber mit antichristlichen Homo-Organisationen zusammenarbeiten – verschweigen: Bei der Aktion ging es nicht um die Sekte, sondern um eine bessere Familienpolitik.

Im übrigen erklärt Fischer: „Die Christen-Partei hat mit der Moonsekte absolut nichts zu tun.“

Prozeß gegen die Erzdiözese?
Die ÖVP hält den ‘Christen’ ferner vor, daß der Parteigründer und Bundesobmann Dr. Alfons Adam einmal gegen die Erzdiözese Wien prozessiert habe. Adam habe – so die Unterstellung der ÖVP – dabei einen „totalitären Verein“ vertreten.

Fischer klärt auf, daß Adam in seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt den „Verein für Psychologische Menschenkenntnis“ vor Gericht vertreten habe.

In ihrer Wahlwerbung identifiziere die ÖVP Adam mit seinem Klienten: „Ein Wahnsinn: Da dürfte kein Rechtsanwalt mehr einen Angeklagten vertreten.“

Die Erzdiözese stimmte damals einem Vergleich und zog ihre Beschuldigungen gegen den von Adam vertretenen Verein zurück.

Die Wiener Erzdiözese hatte Unterstellungen kolportiert, die sie ungeprüft von Homo-Ideologen übernommen hatte.

Fischer unterstreicht ferner, daß bei Kongressen des gleichen Vereins auch namhafte Personen wie der damalige Generalvikar und jetzige Bischof von Feldkirch, Mons. Elmar Fischer, referiert haben.

Distanz der Kirchenfunktionäre?
Die ÖVP-Wahlwerbung unterstellt weiter, daß sich Kirchenfunktionäre von der Christen-Partei distanzieren würden.

Als einziges Beispiel wird der umstrittene Propst Maximilian Fürnsinn der Augustiner-Chorherren in Herzogenburg bei St. Pölten genannt.

Dazu erklärt Fischer, daß ‘Die Christen’ nicht den Anspruch erheben, im Namen aller Christen zu reden. Noch weniger spreche Propst Fürnsinn im Namen der katholischen Kirche.

Die Kirche hätte niemals – wie das der Propst getan hat – dem „gotteslästerlichen Nitsch-Museum“ in der niederösterreichischen Ortschaft Mistelbach den kirchlichen Segen erteilt.

Die ÖVP stehe mit ihrer massiven Homo-Propaganda und der Verführung von Schulkindern durch Love-Tour-Busse für antikatholische Positionen.

Unter Druck gesetzt?
Die Wahlwerbung der ÖVP behauptet sodann, ‘Die Christen’ hätten katholische Priester und Laien unter Druck gesetzt.

Dem entgegnet Fischer, daß es genau umgekehrt sei: ‘Die Christen’ seien öfters von kirchlichen Funktionären verleumdet worden.

Als Beispiel nennt Fischer den Obmann des Pfarrgemeinderates in Waidhofen an der Ybbs. Dieser bezeichnete die Verantwortlichen der ‘Christen’ öffentlich als „konfessionslos“.

Lauter verlorene Stimmen?
Abschließend unterstellt die ÖVP-Wahlwerbung, daß „jede Stimme“ für ‘Die Christen’ verloren sei und die linken Sozialisten und Grüne stärken würden.

Denn angeblich würden „alle Experten“ davon ausgehen, daß die neue Partei den Einzug in den Landtag nicht schaffen werde.

Fischer vermutet, daß die zitierten Experten „wohl ÖVP-Leute“ seien. Er rechnet trotz der Schmutzkübel-Kampagne mit mindestens 5 bis 6% der Stimmen.

Denn zahlreiche Stammwähler der ‘Österreichischen Volkspartei’ würden nicht verstehen, warum diese Gruppierung heute Sodomie und Gotteslästerung fördert.

© Titelbild: Maria Milagros, CC
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