Donnerstag, 6. März 2008 17:27
Vor Weihnachten wurde ein deutscher Benediktinerpater beim Versuch ertappt, aus einem einschlägigen Laden sodomistische Videos zu klauen. Dann machte sich die Polizei auf die Suche.


Benediktinerabtei Maria Laach
(kreuz.net, Würzburg) Kurz vor Weihnachten
stahl ein Benediktinerpater von Maria Laach aus einem einschlägigen
Geschäft in der Würzburger Innenstadt Homo-Pornos.
Die Abtei Maria Laach befindet sich in der Eifel
im Westen Deutschlands. Der 49jährige Pater wirkt als Jugendseelsorger.
Mehrmals im Jahr besuchte er
auch die Benediktinerabtei Münsterschwarzach nahe Würzburg. Bei diesen Gelegenheiten war er offenbar
auch öfters – in Zivil – in einem Porno-Geschäft in Würzburg anzutreffen.
Bei seinem letzten Besuch
nahm er zehn Filme sodomistischer Natur aus der DVD-Hülle, ließ sie unter seiner Jacke verschwinden
und verließ den Laden, ohne zu bezahlen.
Ein Angestellter bemerkte den Diebstahl und wollte den Benediktiner
in Zivil zur Rede stellen. Doch dieser ergriff die Flucht.
Unterwegs warf er das wertlose Diebesgut mit
einem Verkaufspreis von 150 Euro in einen Mülleimer. Städtische Verkehrsüberwacher überwältigen ihn
und alarmierten die Polizei.
Der Pater gestand sofort.
Die Besitzer des Unzuchtsladens erklärten danach,
weitere vierzig Homo-Pornos zu vermissen.
Darum hatte die Geschichte nach Angaben der Münchner ‘Abendzeitung’
ein Nachspiel.
Die Staatsanwaltschaft veranlaßte eine Hausdurchsuchung im Kloster Maria Laach. Dabei
wurden in der Zelle des Mönchs 230 Homo-Pornos gefunden.
190 der Filme will der Benediktiner gekauft
haben. „Das ist erst einmal nicht zu widerlegen“ – erklärte Oberstaatsanwalt Erik Ohlenschlager vor der
‘Kölnischen Rundschau’. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen.
Daß er „doch so viele“ sodomistische
Filme besitze, habe den Pater selber überrascht – berichtete der Oberstaatsanwalt. Er hätte den Überblick
darüber verloren.
Nun benützen die deutschen Medienkonzerne das Ereignis als Vorwand, um eine pauschale
antikirchliche Hetze zu lancieren.
© Titelbild: Wikipedia-Benützer „Goldi64“, GFDL