Samstag, 8. März 2008 12:07
Die Hurenbude gehört zwei Unterweltlern, die sich gegenseitig als Erben einsetzten, falls den einen oder anderen frühzeitig der Teufel holen sollte. Von Pornojäger Martin Humer.


Frauen aus dem Osten werden im Westen zur Prostitution genötigt.
(kreuz.net) Eine Mutter aus Wien hat als Sprecherin für mehrere Familien die ‘Christlich-Soziale – Arbeitsgemeinschaft
Österreichs’ um Hilfe angesucht.
In Wien, im 23. Wiener Gemeindebezirk, Erlaaerstraße 37, haben Unterweltler
ein Großbordell mit 36 Zimmern errichtet. Das „1. Wiener Laufhaus“.
Laut Grundbuchsauszug gehört das
Haus zwei Unterweltlern, die sich gegenseitig als Erben einsetzten, falls den einen oder anderen frühzeitig
der Teufel holen sollte.
Es sind dies:
Adolf Jilch
geboren am 1. September 1966
Händler mit Kaffeeautomaten
3100 St. Pölten
Probst Führerstraße 31/1/12. Tel: 02742 /31 8 51
und
Carol Krause
geboren am 24.
Dezember 1960
,,Schankbursche“
1020 Wien
Darwingasse 4/1 oder Baeuerlegasse 29/3
Die Bordell-Chefin heißt
Frau Anna. Sie ist Ausländerin. Dieses arme Würstchen ist dumm genug. Sie leitet die Hurenbude und holt
für die Unterweltler die Kastanien aus dem Feuer.
Das Haus Erlaaerstraße 37 befindet sich direkt an
einer Bushaltestelle.
Zwanzig Meter weiter – in derselben Häuserzeile – befindet sich ein Kindergarten.
Neben dem Puff baute die Firma ‘Arwag-Mobilien’ eine Wohnsiedlung mit 41 Wohnungen in sechs Wohnblöcken.
Die Wohnungseigentümer zahlten für eine Wohnung 186.000 Euro. Die Leute sind entsetzt über die Bordell-Nachbarschaft,
die ihnen das Planungsbüro der Stadt Wien zumutete.
Alle fragen: Wer hat das Bordell bewilligt und dadurch
unsere Familien geschädigt?
Diese Frage richtete ich auch an den Bezirksvorsteher des 23. Wiener Bezirkes,
den Genossen Manfred Wurm. Der Kaiser von China hätte nicht lauter brüllen können als er. Der Genosse
war sehr verunsichert.
Neugierig wie ich bin, rief ich auch seinen Stellvertreter, Genosse Wolfgang Ermischer,
an. Auch er hatte sofort wunderbar herumgeplärrt.
Ich bin ihm trotzdem nicht böse, obwohl er mich gleich
mehrere Male hintereinander angelogen hatte. Das aber machte mich stutzig und neugierig.
Er hat da gleich
einige Personen genannt, die für eine Bordellbewilligung verantwortlich sind. So habe ich meine Recherchen
fortgesetzt.
Die großen Genossen kannten mich noch nicht und behandelten mich daher wie ein naives,
unwissendes Dienstmädchen. Das war zweifellos ihr Fehler.
Nun haben sie meinen Ehrgeiz und meine Eitelkeit
aufgestachelt:
Große Genossen! Wissen Sie, wieviel Bestechungsgelder gezahlt wurden, damit man die Errichtung
des Großbordells in der Wiener Erlaaerstraße 37 duldete?
Nach meiner reichlichen Erfahrung wäre es
völlig unösterreichisch, wenn nicht ein paar Volksverräter oder beamtete Gauner ein Büschel Euro in
der Pratzen hätten.
Genossen! Habt Ihr schon einmal vom Paragraph 217 Strafgesetzbuch zum Thema Menschenhandel
gehört?
Junge Frauen und Mädchen werden nach Österreich gelockt, dann an die Bordelle verkauft wie
das Vieh und schließlich als Sexsklaven der Hurerei zugerührt. Ausgerechnet im ,,sozialistischen“ oder
auch „christlichen“ Österreich.
Nach drei Monaten kehren die Frauen in ihre Armut zurück: ein Teil
HIV-positiv, viele geschlechtskrank, einige schwanger.
Haben Sie schon vom Paragraph104/a des österreichischen
Strafgesetzbuches gehört? Sexsklavenhandel?
Oder kennen Sie gar die Resolution 25 der 55. Generalversammlung
der Vereinten Nationen über die grenzüberschreitende Kriminalität zum Zwecke der Prostitution?
Im
Jahre 2004 hat Österreich die Resolution unterzeichnet. Sie ist demnach im Verfassungsrang.
Verräter
palavern gerne darüber, daß Österreich ein Rechtsstaat sei.
Wie dieser Linksstaat nun tatsächlich
ausschaut, brauche ich einem Zeitgenossen, der auch Zeitungen liest, nicht zu beschreiben. Sozialismus
sollte mehr sein als nur Fressen, Vögeln und Betriebsausflug.
Der Verfasser ist Obmann der ‘Christlich-Sozialen-Arbeitsgemeinschaft
Österreichs’ in Waizenkirchen, Oberösterreich.