Samstag, 8. März 2008 14:01
Wer schenkt den Schwarzen einen Taschenrechner?
Seit Jahren betreiben die angeblichen Christdemokraten in Wahrheit eine skrupellose sozialistische Politik. Doch kaum tritt eine christliche Partei an, warnen sie vor den Sozialisten. Eine Milchmädchenrechnung.
Gernot Steier im Videobeitrag auf 'gloria.tv'
Gernot Steier im Videobeitrag auf ‘gloria.tv’
(kreuz.net, St. Pölten) Morgen Sonntag wählt das österreichische Bundesland Niederösterreich den Landtag, das Parlament.

Bei den Wahlen tritt erstmals die neue Partei ‘Die Christen’ an. Sie verteidigen das Lebensrecht ungeborener Kinder ab der Empfängnis und die Rechte der Familie gegen die Homo-Ideologie.

Die österreichischen Christdemokraten schürten im Vorfeld die Angst, daß eine Stimme für die ‘Christen’ das linke Lager – Sozialisten und die Grünen – stärke.

Der Generalsekretär der ‘Christen’, Gernot Steier, entlarvt die Behauptungen der Christdemokraten in einem Videobeitrag auf der Webseite ‘gloria.tv’.

Rot/grün ist keine Gefahr
Steier reiht zuerst den derzeitigen Stand der Stimmen in Niederösterreich auf:
· 53,3 Prozent Christdemokraten
· 33,6 Prozent Sozialdemokraten
· 7,2 Prozent Grüne
· 4,5 Prozent Freiheitliche Partei

Um in den Landtag zu kommen, brauchen ‘Die Christen’ vier Prozent der gültigen Stimmen.

SPÖ und Grüne zusammen besitzen nur 40,8 Prozent. Sie liegen damit 12,5 Prozent hinter der ÖVP – betont Steier: „Wenn wir Christen den Sprung in den Landtag nicht schaffen, wird die ÖVP die absolute Mehrheit behalten.“

Steier erklärt, daß für die Mandate im Landtag nur die Stimmen zählen, die mehr als vier Prozent erreicht haben.

Daraus berechnet Steier folgenden Schluß:

„Verliert die ÖVP von ihren 53,3 Prozent 3,9% an die Christen, bleiben ihr 49,4%.

Vorausgesetzt die übrigen Parteien bleiben gleich stark, entfallen auf die im Landtag vertretenen Parteien insgesamt 94,7 %.

Das heißt: 49,4 % auf die ÖVP, 33,6 auf die SPÖ, 4,5 % auf die FPÖ, 7,2 % auf die ‘Grünen’.

Die Hälfte davon wären 47,35 %. Die ÖVP hätte also weiterhin die absolute Mehrheit.“


Kleine Siege schon vor dem Sieg
Gleichzeitig erklärt Steier, daß ‘Die Christen’ selbstverständlich Wahlen gewinnen und damit den anderen Parteien Stimmen wegnehmen wollen.

Schon alleine durch das Antreten haben ‘Die Christen’ zwei Dinge erreicht – so Steier:

Die Christdemokraten hätten wieder über sogenannte flankierende Maßnahmen zur Senkung der vorgeburtlichen Kindstötungen gesprochen. Zudem sei die staatliche Anerkennung des Homo-Konkubinats bis nach der niederösterreichischen Landtagswahl verschoben worden.

Steiers Fazit: „Die Angstmache der ÖVP vor rot-grün ist völlig unbegründet. Jede Stimme für die Christen stärkt die christlichen Positionen.“
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