Donnerstag, 13. März 2008 09:44
Vor einigen Jahren publizierten zwei hartgesottene Propagandisten der Abtreibungsgewalt einen Artikel, in dem sie für ihre perversen Ideen Reklame machten. Jetzt ist aus einer von ihnen etwas geworden.


Webseite des Instituts für Praktische Theologie der theologischen Fakultät Wien.
(kreuz.net) Im Jahr 2004 veröffentlichte ‘Unique’ – das extremistische Magazin der Hochschülerschaft
an der Universität Wien – einen Haßartikel unter dem Titel: „Abtreibung ist Frauenrecht!“
Die lebensfeindlichen
Autoren des Textes waren Elisabeth Günther und Edda Strutzenberger.
Edda Strutzenberger war damals Mitglied
der Universitätsvertretung, nachdem sie in der ‘Fakultätsvertretung Katholische Theologie’ tätig gewesen
war.
Der Text der beiden Frauen ist eine brutale und gnadenlose Hetze gegen das Lebensrecht ungeborener
Menschen. Er ruft sogar zur Ausweitung der Abtreibungsgewalt auf:
„Schlagwörter wie »Mein Bauch gehört
mir« und der Ruf nach Selbstbestimmung der Frau haben demnach nichts von ihrer Aktualität und Dringlichkeit
verloren“ – hetzen die beiden Autorinnen.


Frau Strutzenberger verteidigte die Tötung ungeborener Kinder
Der Artikel beschimpft auch die Beratertätigkeit katholischer
Lebensrechtler von ‘Human Life International’, die vor den Wiener Kinderschlachthöfen stehen. In schon
über 10.000 Fällen ist es ihnen gelungen, Kindern abtreibungswilliger Mütter das Leben zu retten.
Die beiden Haß-Autorinnen empören sich im weiteren, daß es Lebensschützern gelungen sei, ein unmoralisches
Inserat zum Thema „Verhütung im Urlaub“ zu verhindern, das in der Zeitschrift des Österreichischen Automobilclubs
‘ÖAMTC’ hätte erscheinen sollen.
Der Artikel versucht auch eine skrupellose Rechtfertigung der Kinderabtreibung:
„Es war ein langer und mühseliger Kampf für das fundamentale Recht auf Selbstbestimmung der Frau, der
zur Fristenlösung führte“ – heißt es zum Beispiel.
Im Endeffekt sei die Forderung des „Rechtes auf
Abtreibung“ eine der „Urforderungen der Arbeiterbewegung“.
Dagegen bezeichnen die Autorinnen die Forderung
nach einem Abtreibungsverbot als angeblichen „Schritt zurück zu einem frauenverachtenden Zustand“.
Dann
bejammern sie einen „konservativen Backlash“ in Irland, Portugal, Polen und Malta, weil diese Länder
das Lebensrecht ungeborener Menschen damals respektierten.
Auch in Österreich sei – trotz der bereits
durchgeführten Entrechtung ungeborener Menschen – noch viel zu erreichen:
„Es ist noch immer eine zentrale
Forderung der Frauenbewegung, Frauen ihr Recht auf Selbstbestimmung nicht zu verweigern und Abtreibung
auch auf Krankenschein vornehmen zu lassen.“
Nur vier Jahre später hat sich das Blatt offenbar gewendet.
Jetzt ist Edda Strutzenberger – eine der zwei Gewaltpredigerinnen – Assistentin im Fachbereich ‘Religionspädagogik
und Katechetik’
Dekan und Fachbereichsleiter ist Professor Martin Jäggle.
Der Fachbereich ist Teil
des ‘Instituts für praktische Theologe’ an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien.
Frau Strutzenberger hält im Rahmen der Ausbildung für Religionslehrer auch Lehrveranstaltungen.