Donnerstag, 13. März 2008 11:12
Sexualaufklärung für Kindergartenkinder besteht neuerdings darin, daß deren Opfer lernen, am Penis oder an der Scheide anderer Kinder zu riechen. Von Michael Brenner.


Kirchliche Vereine bewerben als Mitherausgeber die Broschüre „lieben kuscheln schmusen“, die dringend gestoppt werden müßte.
(kreuz.net) Es ist unglaublich, daß so viele kirchliche und staatliche Einrichtungen der deutschen Organisation
‘pro familia’ vertrauen, die mit dem internationalen Abtreibungsnetzwerk ‘Planned Parenthood’ verbunden
ist.
Ein jüngstes Beispiel ist die Broschüre „Mißbraucht“. Untertitel: „Sexuelle Ausbeutung von Jungen
und Mädchen“.
Herausgeber der Schrift ist der Ludwigshafener Arbeitskreis „Gewalt gegen Frauen“. Er
bietet Informationen und Hilfen für Lehrer, Erzieher, Eltern und andere Erwachsene an.
Zu dem Arbeitskreis
gehören unter anderem die katholische Caritas, die katholische Frauenhilfe Solwodi oder die evangelische
Fachhochschule für Sozial- und Gesundheitswesen.
Auch öffentliche Institutionen sind vertreten: die
Gleichstellungsstelle der Stadt Ludwigshafen, die Polizeiinspektion Ludwigshafen, das Polizeipräsidium
Rheinpfalz, das Jugendamt, die Staatsanwaltschaft Frankenthal.
Natürlich fehlt auch der Ludwigshafener
Ableger der notorischen ‘pro familia’ nicht.
In der genannten Broschüre preist ‘pro familia’ ihr Werk
„lieben kuscheln schmusen“ an, das im Ökotopia Verlag erschienen ist. Es handelt sich um eine angebliche
„Hilfe für den Umgang mit kindlicher Sexualität im Vorschulalter“.
Das Vorwort der Broschüre bedauert,
daß man sich heute sehr mit dem Schutz der Kinder vor sexuellem Mißbrauch, nicht aber mit der Einführung
der Kinder in die Welt der Erotik beschäftige.
Sexuelle Sinnlichkeit soll nach ‘pro familia’ erlaubt
werden, damit Kinder Befriedigung erfahren.
Auf Seite 31 wird folgende Situation vorgestellt: „Der Opa
nimmt seine Enkelin auf den Schoß und bekommt eine Erektion.“ Dabei wird die Frage gestellt, ob es sich
hier um Mißbrauch handle.
Das erigierte Glied des Opas weist nach Angaben von ‘pro familia’ nicht auf
einen Mißbrauch hin.
Die umstrittene Organisation leugnet ferner, daß Sexualität im Menschen erst
nach und nach erwacht. Zitat auf Seite 39:
„Von einem Erwachen der Sexualität kann überhaupt keine
Rede sein. Die Sexualität hat nie geschlafen. Nur die Erwachsenen haben gepennt.“
Auf Seite 45 beklagt
sich ‘pro familia’ über folgenden Mißstand im Kindergarten: „Wenn ein Junge und ein Mädchen versuchen,
das Glied in die Scheide einzuführen, wird das auf der Stelle unterbunden, unabhängig davon, ob die
Kinder dabei Spaß haben oder nicht.“
Wenn das Schamgefühl bei Kindern normal funktioniert und sie öffentlich
nicht nackt sein wollen, stößt das bei ‘pro familia’ auf Unverständnis. Zitat: „Ohne die Ursachen kennen
zu müssen, spüren die ErzieherInnen: ‘Bei diesen Kindern stimmt was nicht.’“
Auf Seite 78 wird gezeigt
wie ein gesundes Kind seine Eltern malt – den Vater, der mit einem großen Penis uriniert und die Mutter
mit besonders stark hervorgehobenen Schamlippen.
Eine Seite weiter wird das Machwerk „Zeig mal!“ – das
große Aufklärungsbuch der 68er – bejubelt. Darin wird Unzucht zwischen Kindern und Erwachsenen ausdrücklich
als empfehlenswert beschrieben, sofern sie in sogenannter Einvernehmlichkeit geschehe.
Kinderschänder
betonen bekanntlich gern, daß sie stets auf „Einvernehmlichkeit“ achten würden, die sie den Kindern
unterstellen und diese so zu Miteingeweihten und Mitgefangenen machen.
Auf Seite 84 wird empfohlen, daß
Kinder am Penis oder an der Scheide anderer Kinder riechen lernen.
Auf Seite 90 werden Erzieher aufgefordert,
alle Kinder des Kindergartens nackt auszuziehen und zu „Po-Begutachtern“ zu machen.
Die Oberkörper und
Köpfe der Kinder sollen mit Bettlaken abgedeckt werden. Ein Kind muß das Po-Spiel beginnen. Es besteht
darin zu erraten, welcher Po zu welchem Kind gehört.
Es folgt auf Seite 90 das „Dieser Pimmel gehört
zu“ Spiel. Kinder sollen dabei Nacktbilder von Zuhause mitbringen und aus diesen sogenannte Memorys machen.
Auf Seite 98 werden die Erzieher ermuntert, mit Kindern „Mars-Nackedeis“ zu spielen.
Dabei stellen sich
alle Kinder nackt Rücken an Rücken. Sie spreizen weit die Beine und reiben die Hintern aneinander. Durch
die gespreizten Beine hindurch sollen die Kinder sich dann die Hände reichen.
Eine Schuldirektorin erzählte
mir vor Jahren, daß sie Vertreter von ‘pro familia’ in die Klasse eingelassen habe. Während der ‘pro
familia’ Schulstunde sei ihr der Atem gestockt.
Was ‘pro familia’ unter Kleinkinder- und Grundschulkinderaufklärung
versteht ist ein Verbrechen an unschuldigen Kinderseelen.