Donnerstag, 13. März 2008 08:08
kreuzmeldungen
Keine Statue + Unfaßbare Fakten + Ein neuer Großmeister + Geständnis angekündigt + Perverse pervertieren auch die Sünde
Die vatikanischen Gärten
Die vatikanischen Gärten
Keine Statue

Vatikan. Die päpstliche ‘Akademie der Wissenschaften’ wird keine lebensgroße Marmorstatue des Astronomen Galileo Galilei († 1642) in den vatikanischen Gärten aufstellen. Das erfuhr die katholische österreichische Nachrichtenagentur ‘kathpress’ auf Anfrage. Italienische und internationale Pressekonzerne haben die Errichtung einer solchen Statue im nächsten Jahr angekündigt. Zuletzt hielt sogar die deutschsprachige Webseite von ‘Radio Vatikan’ die Errichtung für wahrscheinlich.

Unfaßbare Fakten

Österreich. „Seit dem Zweiten Weltkrieg haben wir mehr Tote durch Abtreibung beklagen müssen als durch die gesamten Kriegshandlungen des Zweiten Weltkrieges.“ Das erklärte der österreichische Abgeordnete der rechtsgerichteten ‘Freiheitlichen Partei Österreichs’, Karlheinz Klement, am Dienstag im Parlament. Lebensrechtler würden die Gebärmutter als den gefährlichsten Ort Österreichs bezeichnen. Damit hätten sie leider recht – so Klement. Die Überlebensrate in der Gebärmutter liege bei 50 Prozent. Sozialistische Abgeordnete bezeichneten die von Klement angesprochenen harten Fakten gestern Mittwoch als „unfaßbare verbale Entgleisung“.

Ein neuer Großmeister

Vatikan. Die Malteserritter haben am 11. März den Engländer Matthew Festing (59) in einer schnellen und geheimen Wahl zu ihrem 79. Großmeister gekürt. Der Papst wurde vor der Veröffentlichung der Wahlergebnisse informiert. Festing war bisher der Großprior von England. Er ist seit 1977 Mitglied des Ordens und legte 1991 seine Gelübde ab. Unter seinen Vorfahren befindet sich der Selige Adrian Fortescue, ein Malteser, der im 16. Jahrhundert den Märtyrertod erlitt. Der Malteserorden ist ein souveräner Staat. Er besitzt Beobachterstatus bei den Vereinten Nationen und unterhält diplomatische Beziehungen mit hundert Ländern.

Geständnis angekündigt

Deutschland. Der ehemalige Pfarrer (40) von Riekofen im Bistum Regensburg wird seine Kinderschändereien umfassend gestehen. Das gab sein Anwalt bekannt. Der Priester soll sich als Wiederholungstäter ab 2004 jahrlang an einem elfjährigen Ministranten vergangen haben. Nach dem Geständnis wird der Prozeß nur einen Tag dauern. Ein Gutachten hat ergeben, daß der Priester an einer psychischen Störung leidet und nur vermindert schuldfähig ist. Derzeit befindet er sich in der Psychiatrie.

Perverse pervertieren auch die Sünde

Vereinigte Staaten. Die kirchenfeindliche Homo-Bewegung „Rainbow Sash Movement“ plant beim Papstbesuch in den USA Mitte April eine Kundgebung. Dabei wollen die Homo-Ideologen mit Trillerpfeifen gegen den Heiligen Vater losgehen. Zudem wünschten sie, das Papamobil mit Asche zu bewerfen. Das soll – so die Sodomisten auf ihrer Webseite – einen Sünder symbolisieren, der die Kirche spalte. Die Homo-Ideologen fordern auch die Priesterehe.

© Titelbild: Stefan Bauer, CC
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