Sonntag, 16. März 2008 08:03
kreuzmeldungen
Wer wird sie verehren? + Fürst Albert II. wird Ritter + Homo-Dogma gebrochen und exkommuniziert + Heiligsprechung durch Kardinal + Er predigt Widerstand
Papst Benedikt XVI. anerkannte am Samstag drei Wunder und den heroischen Tugendgrad von 14 Dienern Gottes.
Papst Benedikt XVI. anerkannte am Samstag drei Wunder und den heroischen Tugendgrad von 14 Dienern Gottes.
Wer wird sie verehren?

Vatikan. Papst Benedikt XVI. anerkannte am Samstag drei Wunderheilungen und eröffnete damit den Weg zu einer Heilig- und zwei Seligsprechungen. Bei den Kandidaten für die Kanonisierung handelt es sich um die selige italienische Ordensgründerin Gertrude Comensoli († 1903), den italienischen Priester Francesco Pianzola († 1943) und den kubanischen Barmherzigen Bruder Jose Olallo Valdes († 1889). Ferner anerkannte der Heilige Vater den Tugendgrad von 14 Dienern Gottes. Unter ihnen befindet sich auch der frühere Apostolische Administrator der heutigen Diözese Lugano, Mons. Aurelio Bacciarini († 1935).

Englisches Video über Frater Olallo Valdes


Fürst Albert II. wird Ritter

Deutschland. Fürst Albert II. (25) – der zwölfte Fürst von Thurn und Taxis – ist zum Rechtsritter des Heiligen Militärischen Konstantinischen Ordens des Heiligen Georg ernannt worden. Der Fürst studiert gegenwärtig Wirtschaft und Theologie an der Universität von Edinburgh und ist auch als Rennfahrer bekannt. Der Konstantinische Orden ist der älteste Ritterorden der katholischen Kirche. Er besitzt einen französisch-neapolitanischen und einen spanisch-neapolitanischen Zweig.

Homo-Dogma gebrochen und exkommuniziert

Vereinigte Staaten. Die anglikanischen Bischöfe John-David Schofield und William Cox sind aus der Episkopalkirche der USA ausgeschlossen worden. Schofield hatte seine Diözese vorausgehend unter die Jurisdiktion der Anglikaner Südamerikas gestellt, die ebenfalls zur weltweiten anglikanischen Gemeinschaft gehören. Der Grund für die Exkommunikation ist der Widerstand der beiden anglikanischen Kirchenführer gegen die Frauenordination und die kirchliche Legitimierung der Homo-Ideologie.

Heiligsprechung durch Kardinal

Deutschland. Joachim Kardinal Meisner von Köln hat die verstorbene Gründerin der Fokolar-Bewegung, Chiara Lubich, in den vergangenen Jahrzehnten nach eigenen Angaben „sehr intensiv“ gekannt. Zuletzt habe Chiara Lubich ihn noch in Köln besucht, so der Kardinal im Interview mit dem Kölner ‘Domradio’: „Sie ist von der linken Hand Gottes in die rechte Hand Gottes übergewechselt“. Der Fokolarbewegung stehen weltweit schätzungsweise fünf Millionen Menschen nahe.

Er predigt Widerstand

„Als »beschämend« bezeichnete Kardinal Christoph Schönborn, dass »die Christen in diesem Land durch die jahrhundertelange Tradition des Antijudaismus innerlich nicht gerüstet waren, dem Antisemitismus mit der notwendigen Entschiedenheit« entgegenzutreten. Ebenso beschämend sei gewesen, daß nach dem Krieg »die Vertriebenen nicht selbstverständlich mit der notwendigen Reue eingeladen wurden, wieder zurückzukehren«.“

Aus einem Online-Artikel der ‘Wiener Zeitung’ vom 13. März.
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