Montag, 17. März 2008 08:11
Endlich ein neuer Kreuzstab + Namen + Dramatischer Appell + Gläubig? + Juden sind auch Menschen
Endlich ein neuer KreuzstabVatikan. Papst Benedikt XVI. benützte bei der gestrigen Palmsonntagsliturgie
einen neuen Kreuzstab – auch Ferula genannt – aus Gold. Es ersetzte den Kreuzstab mit einem Corpus, das
nur seit Paul VI. benützt wird. Wie bereits bei früheren Messen assistierten dem Heiligen Vater Kardinaldiakone
in Dalmatiken.
NamenÖsterreich. Gegenwärtig soll in Rom eine Dreierliste für einen neuen Weihbischof
für die oberösterreichische Diözese Linz liegen. Einer der Kandidaten ist offenbar der Kirchenrechtler
und gegenwärtige Linzer Generalvikar, Pater Severin Lederhilger (49), der zum Prämonstratenserstift
Schlägl im Mühlviertel nördlich von Linz gehört.
Dramatischer AppellVatikan. Am Ende der gestrigen
Palmsonntagsliturgie forderte Papst Benedikt XVI. Frieden im Irak. Der Heilige Vater erinnerte an den
kürzlich
ermordeten Erzbischof von Mossul, Mons. Paulos Faraj Rahho: „Schluß mit den Massakern! Schluß
mit der Gewalt! Schluß mit dem Haß im Irak!“ Das „geliebte irakische Volk“ ermutigte der Papst, ihre
Nation – nach fünf Jahren Krieg – selber wieder aufzubauen.
Gläubig?Deutschland. „Wir können Jesus
nicht verstehen, ohne auf die Geschichte des Volkes Gottes zu schauen, ohne zu begreifen, dass er ein
gläubiger Jude war.“ Das erklärte der Erzbischof von München und Freising, Mons. Reinhard Marx, in
seiner Predigt am Palmsonntag. Deswegen blieben die Juden unsere älteren Geschwister – so Erzbischof
Marx.
Juden sind auch MenschenDeutschland. Christen sollten auch unter Juden missionieren. Das erklärte
der frühere Jugendevangelist der sächsischen protestantischen Landeskirche,
Theo Lehmann, nach einem
Bericht der evangelischen Nachrichtenagentur ‘idea’ am 15. März auf der Leipziger Buchmesse. Das Wort
Christi, „Niemand kommt zum Vater denn durch mich“ sei eindeutig und gelte für alle Menschen: „Wer in
den Himmel möchte, kommt an Jesus Christus nicht vorbei“ – so Lehmann.