Donnerstag, 20. März 2008 11:25
Nach Angaben des Erzbischofs von Krakau heilte der verstorbene Papst Johannes Paul II. einmal auch einen an Krebs erkrankten Juden, der bei ihm auch die Heilige Kommunion empfing.


Der damalige Joseph Kardinal Ratzinger hält das Begräbnis von Johannes Paul II.
(kreuz.net) Der Erzbischof von Krakau hat vor dem italienischen Boulevardmagazin „Diva e Donna“ – Diva
und Frau – über neue Wunder berichtet, die angeblich von Papst Johannes Paul II. († 2005) gewirkt wurden.
Kardinal Dziwisz ist davon überzeugt, daß Johannes Paul II. seit seiner Jugend ein Heiliger gewesen
sei:
„Viele Leute näherten sich ihm, weil sie etwas außerordentlich Besonderes fühlten. Dieses gewisse
Etwas hält immer noch an: Das ist seine Heiligkeit, das heißt, seine Verbundenheit mit Christus“ – erklärte
der Kardinal vor ‘Diva e Donna’.
Als Beweis für seine Worte erzählt der Kardinal die folgende Begebenheit:
„Als der Papst noch in seiner vollen körperlichen Form war, bat mich ein Freund, einen älteren Amerikaner,
der im Endstadium an Krebs litt, zur päpstlichen Morgenmesse zuzulassen.
Wir taten dem Freund den Gefallen.
Dieser ältere Herr kam während der Kommunion nach vorne, nahm die Hostie aus der Hand des Papstes und
steckte sie sich in den Mund.“
„Nach dem Ende der Messe, näherte sich mir ein anwesender Prälat und
erklärte mir, daß der Herr ein Jude war. Ich war verwirrt.
Nach einigen Wochen, rief mich der Freund
wieder an. Er sagte mir, daß der ältere Jude auf wundersame Art von seinem Krebs geheilt worden war.
Seine Ärzte, die ihn aufgegeben hatten, waren darüber höchst erstaunt.
Ich erzählte diese Begebenheit
dem Heiligen Vater, aber er schien nicht überrascht zu sein. Er lächelte und sagte mir, daß Gott seine
Söhne liebe, zu welcher Religion sie sich auch bekennen würden.“
‘Diva e Donna’ berichtet auch über
das Zeugnis eines polnischen Ehepaares aus der Stadt Radom, das keine Kinder bekommen konnte:
„Während
eines Besuches von Johannes Paul II. näherten wir uns ihm und baten um sein Gebet. Der Papst lächelte.
Und jetzt haben wir Katharina.“
© Titelbild: Flickr-Benützer „blues_brother“, CC