Dienstag, 25. März 2008 08:48
kreuzmeldungen
Erinnerung an die Gefallenen + Kardinal verstorben + Gläubige vor dem Dom + Man darf sie nicht zeigen + Gescheitert
Erinnerung an die Gefallenen

Vatikan. Nach dem Regina-Coeli-Gebet am Ostermontag erinnerte Papst Benedikt XVI. an die im letzten Jahr ermordeten katholischen Missionare: „Sich an diese Brüder und Schwestern zu erinnern und für sie zu beten, ist eine geschuldete Danksagung im Namen der ganzen Kirche.“

Kardinal verstorben

Mexiko. Am Samstag starb der ehemalige Erzbischof von Monterrey im Nordosten Mexikos, Adolfo Antonio Kardinal Suarez Rivera, mit 81 Jahren. Schon im Jahr 2005 hatte er aus Gesundheitsgründen nicht am Konklave teilnehmen können, das zur Wahl von Papst Benedikt XVI. führte.

Gläubige vor dem Dom

Deutschland. Am Ostermontag demonstrierten mehrere hundert Leute aus Kempen vor dem Aachener Dom gegen die Zwangsfusionierung ihrer Pfarrei. Sie erklärten: „Manni, laß’ die Kirche im Dorf“, „Christ sein ist, was wir daraus machen“, „Wo soll hin die Jugend mit einem Bistum ohne Tugend“. Bischof Heinrich Mussinghoff und sein Generalvikar Manfred von Holtum gingen unerwarteterweise auf die Demonstranten zu. Der Bischof bat, auf den Gesprächstermin am 14. April zu warten.

Man darf sie nicht zeigen

Deutschland. Am 14. März organisierte die Priesterbruderschaft St. Pius X. in Freiburg zum zehnten Mal ihre jährliche Demonstration gegen die Kinderabtreibung. Die Gläubigen beteten, sangen und klagten die Gewalt gegen ungeborene Kinder an. Die Polizei verbot ein Plakat, das eine Abtreibungsleiche zeigte. Die Begründung: „Kinder aus der Stadt könnten dieses Bild sehen“.


Gescheitert

Polen. Am letzten Dienstag lehnte das polnische Parlament ein Gesetz über die Ratifizierung des von der EU gewollten Vertrags von Lissabon ab. Die notwendige Zweidrittelmehrheit scheiterte an der oppositionelle Partei ‘Pis’ – Recht und Gerechtigkeit –, welcher Staatspräsident Lech Kaczynski angehört. Kaczynski erkärte im Fernsehen, daß dieser Vertrag durch die Hintertüre Kinderabtreibung und die staatliche Anerkennung des Homo-Konkubinats einführt. Das Gesetz könnte noch mittels einer Volksabstimmung verabschiedet werden. Allerdings müßte dazu die Wahlbeteiligung über 50 Prozent liegen.
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