Donnerstag, 27. März 2008 10:04
Romtreue Priester
Wenig Information und viel kirchenfeindliche Ideologie. Eine Schweizer Tageszeitung weiß von der bevorstehenden Ernennung von zwei Churer Weihbischöfen.
Die Namen der möglichen Weihbischöfe in Chur sind bereits durchgesickert.
Die Namen der möglichen Weihbischöfe in Chur sind bereits durchgesickert.
(kreuz.net) Der notorische Michael Meier, der in der kirchenfeindlichen Züricher Tageszeitung ‘Tagesanzeiger’ für die antikirchliche Berichterstattung zuständig ist, hat wieder zugeschlagen.

Gestern erklärte er in einem Artikel, daß Bischof Vitus Huonder von Chur in Rom zwei Weihbischöfe erbeten habe.

Meier beruft sich auf eine „zuverlässige Quelle“. Das deutet darauf hin, daß der Churer Bischof in den eigenen Reihen von Verrätern umgeben ist.

Der Nuntius in Bern, Erzbischof Francesco Canalini, führe gegenwärtig einen Informativprozeß „über zwei Kandidaten“ durch.

Es handelt sich angeblich um Bischofsvikar Martin Grichting (40) und den Spiritual des Eichstätter Priesterseminars, Hw. Lorenz Gadient.

Hw Gadient liest in der Eichstätter Dominikanerkirche auch aushilfsweise die Alte Messe.

Hw. Gadient ist Schweizer und als Priester im Bistum Basel inkardiniert.

Meier nennt die beiden „zwei absolut romtreue Priester“.

In seinem im ‘kreuz.net’-Stil geschrieben Artikel behauptet Meier, daß Mons. Huonder „mit eisernem Besen“ kehre.

Um seine Behauptung zu belegen, verweist er auf ein angebliches Predigtverbot des Bischofs für Laientheologen während der Messe.

In Wahrheit ist die Predigt Teil der Heiligen Messe. Weil für eine Messe sowieso immer ein Priester anwesend ist, ist ein Predigtdienst von Laien in diesem Augenblick auch deshalb unnötig.

Dann behauptet Meier, daß der Bischof Mitte Februar mehrere „konservative“ Bischofsvikare für die Bistumsleitung ernannt habe.

Bischofsvikar Grichting bezeichnet er als „der neue starke Mann im Bistum Chur“.

Nach Einschätzung von Beobachtern – Meier zitiert hier sich selber – werde er auch dessen künftiger Diözesanbischof werden.

In der Vergangenheit hat sich der Journalist als Intimfeind von Bischofsvikar Grichting geoffenbart.

Der Bischofsvikar kämpfe seit Jahren „verbissen“ gegen die angeblich „demokratisch verfaßten Landeskirchen“ – formuliert der voreingenommene Journalist in der für ihn bekannten manipulativen Sprache.

Bischofsvikar Grichting zitiere „gern“ einen deutschen Bischof, der die Schweizer Katholiken als „die Pest Europas“ bezeichnet haben soll – unterstellt Meier weiter.

© Titelbild: Francesco Maga, CC
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