Donnerstag, 17. Februar 2005 09:55
Der Diözesanbischof von Segorbe-Castellón, Mons. Juan Antonio Reig Pla, hat sich in einem Interview mit der spanischen Wochenzeitschrift „Alba“ zur homosexuellen Unterwanderung der Kirche geäußert.

(kreuz.net, Madrid) „Die Homo-Lobby, die in alle christlichen Konfessionen eingedrungen ist – auch in
die katholische Kirche – hat systematisch ein ganz und gar häretisches Lehrgebäude entworfen, die sogenannte
„Homo-Theologie“.
Das sagte der Diözesanbischof von Segorbe-Castellón, Mons. Juan Antonio Reig Pla,
in einem Interview mit der katholischen Wochenzeitschrift „Alba“. Die beiden Städte Segorbe und Castellón
befinden sich im Norden der Hafenstadt Valencia an der ostspanischen Küste.
Mons. Reig ist zugleich
der Präsident der Unterkommission für die Familie und das Leben der Spanischen Bischofskonferenz und
Dekan des Päpstlichen Institutes Johannes Paul II. in Madrid.
Die Homo-Theologie grenze an Blasphemie,
erklärte der Bischof weiter. Sie wolle nicht nur homosexuelle Beziehungen rechtfertigen, sondern auch
beweisen, daß diese mit der Wahrheit, der Güte und der Schönheit der menschlichen Person übereinstimmten
und sogar eine echte Gabe Gottes seien.
Das Ziel dieser neuen Theorien sei ein dreifaches: zu verführen,
die Katholiken zu spalten und die Hirten der Kirche ihrer Autorität zu berauben.
„Die Kirche liebt und
respektiert alle Menschen, auch jene die homosexuelle Neigungen empfinden“, sagte der Bischof im Interview.
Die Kirche habe keine Absicht, Homosexuelle zu beleidigen, anzugreifen oder zu deren Diskriminierung aufzurufen.
Dennoch könne die Kirche weder homosexuelle Neigungen und Akte, noch die homosexuelle Propaganda, die
Homo-Kultur, die Homo-Theologie oder den politischen Homosexualismus als etwas Gutes anerkennen.
„Das
gleiche gilt für Menschen, die mit anderen entarteten sexuellen Neigungen behaftet seien, wie zum Beispiel
die Sadomasochisten oder Fetischisten. Die Kirche liebt und respektiert diese Personen, aber sie kann
diese Neigungen und die entsprechenden Sexualpraktiken nicht gutheißen.“
Es gebe verschiedene Argumente
für den Widerstand der Kirche gegen das Homo-Konkubinat. So sei es einleuchtend, daß nur ein Mann und
eine Frau sich sexuell ergänzen. Das Ergebnis dieser Komplementarität sei die Weitergabe des Lebens
und die Geburt von Kindern.
Keiner der beiden Aspekte existiere in einem gleichgeschlechtlichen Konkubinat:
„Es handelt sich dabei um zutiefst sterile Verbindungen. Der scheinbare vereinigende Aspekt dieser Sexualpraktiken
geschieht aufgrund einer Vergewaltigung anatomischer Strukturen und der Nachahmung von natürlichen körperlichen
Handlungen.“ Dabei würde die Verwendung verschiedenster chemischer Produkte und mechanischer Hilfsmittel
nicht ausgeschlossen.
„Das macht es ganz unmöglich, zwei Dinge als gleich zu betrachten, die es in Wahrheit
nicht sind: Eine Sache ist die Ehe und eine ganz andere ist das Konkubinat von Personen des gleichen Geschlechtes.“