Samstag, 29. März 2008 11:29
Das letzte Konzil hegte größte Hoffnung auf den gesellschaftlichen Einsatz der Katholiken. Das Ergebnis hätte nicht tragischer sein können.


Homo-Auflauf in New York
(kreuz.net, Wien) Am Mittwoch verkündete die österreichische Justizministerin, Genossin Maria Berger,
daß die gegenwärtige Regierungskoalition zwischen Sozialisten und Christdemokraten noch vor dem Sommer
Privilegien für Homo-Paarungen beschließen will.
Die sogenannten Christdemokraten der ‘Österreichischen
Volkspartei’ haben einer staatlichen Privilegierung des Homo-Konkubinats bereits zugestimmt.
Kapitulation
auf der ganzen LinieDer frühere Bundeskanzler und gegenwärtige Klubchef der ÖVP, Wolfgang Schüssel,
erklärte zaghaft, daß die Homo-Privilegien noch nicht „in allen Details gegessen“ seien.


Der Bundesparteiobmann der ÖVP, Wilhelm Molterer
Schüssel
gilt in der ÖVP als angeblich vehementer Gegner der Privilegierung homo-unzüchtiger Verbindungen.
Doch
bei den Christdemokraten ist die Sache entschieden. Die Diskussion beschränkt sich gerade noch auf die
Frage, ob es für das Homo-Konkubinat eine eheähnliche Zeremonie auf dem Standesamt geben soll.
Der
angebliche innerparteiliche Widerstand beschränkt sich auf Aussagen wie jene des Kärntner ÖVP-Nationalratsabgeordnete
Gabriel Obernosterer. Dieser hatte erklärt, daß es zwischen Homo-Paarungen und Ehepaaren „nach wie vor“
einen Unterschied geben müsse.
Nichtsdestotrotz ist Obernosterer von „notwendigen Rechten“ der Sodomisten
überzeugt.
Der frühere Nationalratspräsident der ÖVP, Andreas Khol, wagte in einem Kommentar für
die Tageszeitung ‘Presse’ leiseste Kritik.
Barbara Rosenkranz FPÖ:
„Die Ehe dient dem Schutz der Verbindung
von Mann und Frau, weil sie für Kinder offen ist, weil so das Leben weitergegeben wird.“
Zaghaft deutet
er auf Erfahrungen, daß die Möglichkeit des in anderen europäischen Ländern eingeführten Homo-Konkubinates
kaum wahrgenommen werde. Nur ein „ein kleiner Teil der Bevölkerung drängt in die ‘Homo-Ehe’.“
Zugleich
verwendet Khol eine homo-ideologisch unterwanderte Sprache und benützt ideologische Ausdrücke wie „gleichgeschlechtlich
Liebende“ oder „Anerkennung ihrer Rechte“.
Die in konservativen Kreisen bejubelte Grazer ÖVP-Gemeinderätin
Sissi Potzinger hat mit Homo-Privilegien auch kein Problem. Sie lehnt nur den Gang der Homo-Paarungen
auf das Standesamt ab. Das sei ein falsches Signal für die Jugend – so das kosmetische Argument der Dame.
Wo ist der Widerstand?Dagegen brachte die Familiensprecherin der rechtsnationalen Partei FPÖ, Barbara
Rosenkranz, das Homo-Problem auf den Punkt.
Frau Rosenkranz warnte in einer Presseaussendung, Ungleiches
gleichzustellen:
„Die Ehe dient dem Schutz der Verbindung von Mann und Frau, weil sie für Kinder offen
ist, weil so das Leben weitergegeben wird.“
Es sei typisch für die ÖVP, daß sie ihre Zustimmung zum
Homo-Konkubinat kurz
nach einer
Wahl gebe.
Der Salzburger Jurist Wolfgang Waldstein erklärte in einem
Interview mit der Video-Homepage
‘gloria.tv’, daß es keine Hoffnung gebe, in der ÖVP noch irgend etwas
zu erreichen.
Es sei beschämend, wenn sich eine christliche Partei dafür einsetze, die Sünde als Recht
hinzustellen.
© Titelbild: See-ming Lee, CC