Dienstag, 1. April 2008 08:00
Flex-Mitra für den Papst? + Ein Aprilscherz? + Der Wahrheit auf der Spur + Hinter dem Rücken der Eltern + Präzise Angaben


Benedikt XVI. auf dem Thron Leo XIII. († 1903)
Flex-Mitra für den Papst?USA. Papst Benedikt XVI. trägt bei seinem Besuch in den USA Mitte April eine
sogenannte Flex-Mitra. Ein gleiches Modell werden auch die 300 anwesenden Bischöfe aufsetzen. Das berichtete
die Nachrichtenagentur ‘KNA’. Das besondere an der Mitra: Sie paßt auf alle Kopfgrößen von 52 bis 64.
Die Einheitsgröße hat der niederländische klerikale Modedesigner Aart Stadelmaier eigens für die USA-Reise
des Papstes entwickelt. Seine Firma fertigte für den Besuch auch 2.800 liturgische Gewänder.
Ein Aprilscherz?
Deutschland. Der Erzbischof von Freiburg, Mons. Robert Zollitsch, tritt als sogenannter theologischer
Berater des antikirchlichen Netzwerks ‘Initiative Kirche von unten’ zurück. Das erklärte der Erzbischof
angeblich bei einer Sitzung des Vereins in Bonn. Er habe die angeblich befruchtende Zusammenarbeit „sehr
genossen“. Doch als Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz müsse er sich auf sein Kerngeschäft
besinnen. ‘Kirche von unten’ ist nach Angaben von ‘Radio Vatikan’ ein ökumenischer Zusammenschluß „in
der Tradition des politischen Linkskatholizismus und -protestantismus und der Befreiungstheologie“. In
Wahrheit handelt es sich um einen radikalen, antikatholischen Verein, der seit Jahren gegen die Kirche
hetzt.
Der Wahrheit auf der SpurItalien. Der frühere Oberrabbiner von Rom, Elio Toaff (93), sieht
den Dialog zwischen Juden und Katholiken nicht gefährdet. Das erklärte er im Interview mit der italienischen
Webseite ‘PapaNews.it’. Die „Polemiken“ um die neue Karfreitagsfürbitte im Alten Ritus kann er nicht
verstehen: „Seien wir doch ernst. Jeder ist frei, zu beten, wie er glaubt.“ Die These, daß Pius XII.
ein Antisemit gewesen sei, entlarvt der Rabbiner als „schwarze Legende“: „Im Gegenteil: Ich weiß – auch
von direkten Zeugnissen – daß er viele Juden vor dem Tod gerettet hat.“
Hinter dem Rücken der Eltern
Deutschland. Das gefragteste Präparat zur Kinderverhütung ist die Anti-Kind-Pille. Das erklärte die
Frauenärztin Susanne Krebber im Gespräch mit der Regionalzeitung ‘Rheinische Post’. Die Ärztin erklärt,
daß Mädchen das Hormonpräparat schon ab 14 Jahren ohne Zustimmung der Eltern bekommen können: „ Sollte
der Arzt das Mädchen für »reif genug« halten, ist es auch früher möglich.“
Präzise AngabenGroßbritannien.
Eine altorientalische Tontafel mit Inschriften soll Informationen über den Untergang von Sodom und Gomorrha
liefern. Das berichtete die Londoner Tageszeitung ‘Times’, die für Falschmeldungen im kirchlichen Bereich
bekannt ist. Englische Wissenschaftler haben die Keilschrift auf der etwa sechs Zentimenter breiten Tafel
nun angeblich entziffert. Die Tafel wurde Mitte des 19. Jahrhunderts im Königspalast von Niniveh gefunden.
Bislang konnte niemand den Text verstehen. Nach den neuen Erkenntnissen beschreibt die Tafel einen Asterioideneinschlag
am 19. Juni 3123 vor Christus. Was ‘Times’ nicht schreibt: Die Zerstörung Sodoms geschah über tausend
Jahre später.