„Ich habe nie praktiziert. Ich habe meine täglichen Gebete nie verrichtet und war nur selten in der Moschee. Ich habe während des Ramadan nie gefastet.“
Webseite von Magdi Allam
(kreuz.net) „Ich glaube nicht, daß es einen einzigen Moslem gibt, der sich die Mühe machen wird, die
Bekehrung von Magdi Allam mit Blut zu rächen.“
Das erklärte der italienische Journalist Maurizio Blondet
am 23. März auf seiner Webseite ‘Effedieffe’
Konvertit Allam ist stellvertretender Chefredaktor der
Mailänder Tageszeitung ‘Corriere della Sera’ mit einem Monatsgehalt von 22.000 Euro.
Er wurde in der
vergangenen Osternacht von Papst Benedikt XVI. getauft.
Viele Moslems sind – nach Angaben von Blondet –
davon überzeugt, daß Allam kein ägyptischer Moslem, sondern ein koptischer Ägypter sei.
Als Zeugen
dieser Aussage nennt Blondet den in der Schweiz tätigen liberalen islamischen Theologen Tariq Said Ramadan
(45) oder den rechtsgerichteten, israelfreundlichen italienischen Journalisten Dimitri Buffa.
Nach Angaben
der Webseite ‘kelebekler.com’ bekehrte sich Magdis Großvater – so Blondet – aus Karrieregründen zum
Islam, während dessen Sohn, also Magdis Vater, wieder zum Glauben seiner Vorväter zurückkehrte.
Magdi
Allam besuchte in Ägypten vom Kindergarten an ausschließlich katholische Schulen. Seit 35 Jahren lebt
er in Italien.
Der Artikel zitiert auch Allams Selbstaussagen über sein Verhältnis zum Islam:
„Ich
habe nie praktiziert. Ich habe nie meine täglichen Gebete verrichtet und war nur selten in der Moschee.
Ich habe nie während des Ramadan gefastet“ – so der Konvertit vor der Mailänder Tageszeitung ‘Il Giornale’:
„Ich bin wie mein Vater, der wenig oder gar nicht betete, aber dafür zuviel trank.“
Bereits mit fünfzehn
wurde Allam vom ägyptischen Geheimdienst verdächtigt, ein Spion für Israel zu sein. „Schon damals?“ –
kommentiert Blondet.
Er habe in dieser Zeit eine jüdisch-ägyptische Verlobte gehabt – erklärt Alam
im Interview: „Die Religion war mir ganz egal. Ich war einfach verliebt.“
Nach Angaben von Blondet ging
Allam erst im Herbst 2007 eine Zivilehe mit Valentina Colombo ein. Frau Colombo ist eine politisch rechtsgerichtete
Arabischdozentin jüdischen Glaubens. Sie unterrichtet in Bologna.
Alam besitzt aus einer ersten Ehe
mit einer Italienerin zwei erwachsene Söhne.
Im vergangenen Jahr publizierte er sein Buch „Es lebe Israel“.
Darin beschwört er das Gespenst der „islamistischen Gefahr“. Allam ist auch ein Verteidiger des von Papst
Johannes Paul II. heftig verurteilten US-Überfalls auf den Irak.
In dem Interview mit ‘Il Giornale’
erklärte Alam auch, in Kairo als 13- oder 14jähriger Moslem die Heilige Kommunion empfangen zu haben:
„Ich bin einem Impuls gefolgt, obwohl ich wußte, daß es sich um einen blasphemischen Akt handelte,
weil ich nicht getauft war. Ich habe immer eine Anziehung für die Religion verspürt, auch als ich mich
als Atheist oder Agnostiker bezeichnete.“
Heute sei er davon überzeugt, daß der Westen nur überleben
könne, wenn er Gott neu entdecke.