Donnerstag, 3. April 2008 13:02
Nur Handeln kann ihm noch helfen
Könnte man den Wiener Kardinal in seinem eigenen Museum mit nacktem Geschlechtsteil zeigen, ohne daß das Konsequenzen hätte? Steht der Knecht über seinem Meister? Die Protestaktion geht weiter.
Protestbild auf der Webseite protest.oestjugend.at
Protestbild auf der Webseite protest.oestjugend.at
(kreuz.net, Wien) Die „Aktion Österreich braucht Mariens Hilfe“ und die „Österreichische Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum“ haben eine Protestaktion gegen eine homo-perverse Skandal-Ausstellung im kirchlichen Wiener Dommuseum gestartet.

Die Skandal-Ausstellung „Religion, Fleisch und Macht“ zeigt Blasphemien des selbsterklärten Atheisten Alfred Hrdlicka (80).

Sie ist als ausdrückliche Würdigung des sogenannten Künstlers zu seinem 80. Geburtstag am 27. Februar gedacht. Hrdlicka bezeichnet sich auch als Stalinist.

Jetzt fordern die beiden Organisationen auf der Webseite ‘protest.oestjugend.at’ den Museumsdirektor, Bernhard Böhler, auf, die Ausstellung sofort zu beenden. Sie bitten um:

• Gebet für den Erfolg der Protestaktion und als Sühne für die Blasphemie
• ein kurzes Protestemail auf einem eigens eingerichteten Protestformular
• die Bekanntmachung der Protestwebseite.

Am 20. März ordnete der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, endlich an, ein einziges Werk des Gotteslästerers aus dem Museum zu entfernen. Es zeigt das Letzte Abendmahl Christi mit seinen Jüngern als Homo-Orgie.

Doch ein einziges Bild wegzunehmen, ist der Protestwebseite zu wenig: „Die anderen ausgestellten Werke sind bezüglich des Glaubens und der christlichen Moral ebenfalls inakzeptabel, ganz besonders in einer diözesanen Einrichtung.“

Auch der US-Zweig der ‘Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum’ veröffentlichte auf seiner Webseite ein Protestformular.

Darin wird der Direktor des Dommuseums zum sofortigen Rücktritt aufgefordert. Die Ausstellung hätte nie stattfinden dürfen.

Der Direktor müsse sich bei den Katholiken weltweit dafür entschuldigen.

Über den Protest berichteten in Österreich nur die Video-Webseite ‘gloria.tv’ und die St. Pöltner Webseite ‘stjosef.at’.

Der Betreiber von ‘stjosef.at’, der St. Pöltner Priester und Dozent für Ethik an der diözesanen Hochschule, Hw. Josef Spindelböck, nimmt den Wiener Kardinal in Schutz.

Er sei mit der Durchführung der Ausstellung angeblich „gleichsam vor vollendete Tatsachen gestellt“ worden – erfuhr Hw. Spindelböck „aus der Erzdiözese Wien“.

Ein Gläubiger aus Wien entgegnete ihm vor ‘kreuz.net’, daß sich ein Kardinal nicht vor vollendete Tatsachen stellen lassen könne: „Die »vollendeten Tatsachen« hat das Dommuseum geschaffen, dessen oberster Verantwortlicher Kardinal Schönborn ist.“

„Hätte Kardinal Schönborn die Ausstellung auch dann weiterlaufen lassen, wenn er dort selber ohne Unterhosen gezeigt worden wäre?“
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