Samstag, 5. April 2008 08:51
Amerikas Superstar + Nicht ohne diese Form + Beim Namen nennen + Ein außerordentlicher Hirte + Für Zivilkleider?
Amerikas SuperstarUSA. Am 20. April dürfen 57.000 Gläubige an der Papstmesse in New York teilnehmen.
Insgesamt gab es mehr als 200.000 Anfragen. 5.000 Journalisten aus der ganzen Welt streiten sich um Pressetermine.
Der Papstbesuch stellt laut der ‘Kölnischen Rundschau’ den US-Präsidentschaftswahlkampf in den Schatten.
Eine jüngste Umfrage des Meinungsforschungsinstituts ‘Pew Research Center’ in Washington ergab, daß
die Hälfte aller US-Amerikaner und drei Viertel der Katholiken von Benedikt XVI. eine positive Meinung
besitzen. Johannes Paul II. soll noch bessere Quoten erhalten haben.
Nicht ohne diese FormHong Kong.
Am 29. März zelebrierte der Bischof von Hong Kong, Josef Kardinal Zen, ein Pontifikalamt im Alten Ritus.
Das berichtete ein Chinese in einem Email an den Weblog ‘New Liturgical Movement’. In seiner Predigt erinnerte
der Kirchenfürst, daß der Alte Ritus den Glauben zahlreicher verfolgter Chinesen gestärkt hat. Diese
liturgische Form habe auch seine eigene Berufung und Ehrfurcht vor der Majestät Gottes in der Eucharistie
genährt.
Beim Namen nennenItalien. „Euthanasie ist Mord.“ Das erklärte der Erzbischof von Wien,
Christoph Kardinal Schönborn, am Freitag auf dem Ersten Weltkongreß der Barmherzigkeit in Rom. Dem Kardinal
gibt es zu denken, daß die Euthanasie-Ideologen das Töten von Kranken beschönigen, um es zu verteidigen.
Die Christen müßten dagegen die Dinge beim Namen nennen und „ins Licht stellen“.
Ein außerordentlicher
HirteUSA. Der Weihbischof von San Diego, Mons. Salvatore Cordileone (51), zelebriert am kommenden Montag
morgen eine Messe im außerordentlichen Ritus. Mons. Cordileone übernimmt dabei eine normale Werktagsmesse,
die ansonsten wegen der Abwesenheit des Priesters entfallen wäre. Er hat in San Diego bereits im Jahr
2003 drei Pontifikalhochämter zelebriert.
Für Zivilkleider?USA. Die Ordensfrau Schwester Barbara
Markey (73) ist angeklagt, mehr als 250.000 US-Dollar – umgerechnet mehr als 160.00 Euro – von der Erzdiözese
Omaha im nördlichen US-Bundesstaat Nebraska entwendet zu haben. Die Schwester leitete das erzdiözesane
Familienreferat. Sie riskiert bei einer Verurteilung eine Gefängnisstrafe von zwanzig Jahren. Die Schwester
in Zivil soll das gestohlene Geld für Casino-Spiele, Reisen, Geschenke und 31.000 Dollar für Kleider
und Möbel verwendet haben.