Sonntag, 6. April 2008 10:28
Die Zerstörung kommt von innen
Gegenwärtig lanciert die neomarxistische Feminismus-Ideologie im Verband mit der militanten Homo-Perversion einen Generalangriff auf Familie und Gesellschaft. Eine Tagung mit der geächteten Tagesschau-Sprecherin Eva Herman.
Signierstunde mit Eva Herman
Signierstunde mit Eva Herman
(kreuz.net) Vom 28. bis 30. März 2008 fand in Schwäbisch Gmünd – etwa fünfzig Kilometer östlich von Stuttgart – die Jahrestagung des Vereins ‘Die Wende’ mit über hundert Teilnehmern aus ganz Deutschland statt.

Der Zusammenschluß setzt sich für eine Erneuerung Deutschlands aus christlichen Wurzeln ein.

Die bekannten Referenten trugen ihren Teil dazu bei, daß die Veranstaltung, die sich mit dem brisanten Thema „Aufhebung der Schöpfungsordnung mit Hilfe der Gender-Mainstreaming-Ideologie“ beschäftigte, erfolgreich verlief.

Die Ideologie des Gender Mainstreaming will eine Gleichschaltung der Geschlechter erreichen.

Hinter ihr stecken die neomarxistische Feminismus-Ideologie und die radikale Homo-Bewegung.


Die Religionsphilosophin Frau Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz aus Dresden legte am Freitag abend in ihrem Vortrag dar, wo die Wurzeln von Gender Mainstreaming liegen und wie der natürliche Körper seiner geschlechtlichen Identität mit Hilfe dieses Prinzips beraubt werde.

Den Samstag eröffnete der angesehene Neurophysiologe Prof. Dr. Manfred Spreng aus Erlangen.

Er zeigte auf, daß einer ideologisch verfolgten Wandlung des von Gott geschaffenen Menschen zu einer „fließenden Identität“ nicht allein die soziologische Tradition, sondern auch der wissenschaftliche Befund moderner Hirnforschung entgegenstehe.

Die erfolgreiche Journalistin und Buchautorin Eva Herman aus Hamburg rief in ihrem Vortrag dazu auf, zu den natürlichen Gegebenheiten im Geschlechterverhalten zurückzukehren.

Frühkindliche Mutterbindung stabilisiere sowohl Kind als auch Mutter gesundheitlich und im gesellschaftlichen Lebenslauf. Wer mit der Ordnung der Natur breche, werde selbst zerbrochen.

Marcus Mockler aus St. Johann bei Reutlingen – Reporter des Nachrichtenmagazins ‘ideaSpektrum’ – wies in seinem theologischen Beitrag nach, daß Gott den Menschen als Mann und Frau schuf.

Dem „hilfsbedürftigen“ Mann wurde die Gehilfin beigeordnet. Im AT genießt die Frau als umsichtige Haushälterin hohe Wertschätzung.

Der Tag wurde von dem Philosophen Prof. Dr. Günter Rohrmoser aus Stuttgart beschlossen. Er sprach als Ideengeber von ‘Die Wende’ zu den Zuhörern über die Familie als universales Phänomen mit großer Widerstandskraft zur kulturellen und biologischen Reproduktion des Volkes.

Mit dem Zerfall der Familie breche auch die Kontinuität der Gesellschaft weg. Der geistig-kulturelle Niedergang sei am moralischen Zustand und am finanziellen Zusammenbruch des Staates sichtbar, der durch Gender Mainstreaming beschleunigt werde.

Die Teilnehmer der Jahrestagung forderten in einer Erklärung einstimmig alle in Verantwortung stehenden Bürger auf, sich kritisch mit der Ideologie des Gender Mainstreaming auseinanderzusetzen und Ehe und Familie als Grundpfeiler des Gemeinwesens zu fördern:

„Solange Deutschland noch über christlich-konservative Führungskräfte verfügt, ist es in der Lage, diese existenzbedrohende Gefahr abzuwenden, denn Kulturen werden nicht von außen zerstört, sondern von innen“ – so die Erklärung.
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