Freitag, 11. April 2008 12:19
Der Wiener Kardinal wollte das Bild der Apostel, die sich gegenseitig während des Letzten Abendmahls Christi während einer Homo-Orgie masturbieren, ursprünglich nicht entfernen lassen. Indiskretionen zum Hergang des Verbrechens.


Was Hrdlicka im Wiener Dommuseum darf, darf ‘kreuz.net’ auch: Kardinal Christoph Schönborn von Wien bei einem Homo-Auflauf.
(kreuz.net, Wien) Der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, hatte zunächst die Absicht,
den Kritiken der jüngsten Skandal-Ausstellung im Wiener Diözesanmuseum zu trotzen.
Das berichtet die
in kirchlichen Belangen
inkompetente Journalistin Anne-Catherine Simon in der österreichischen Tageszeitung
‘Die Presse’. Frau Simon beruft sich in ihrem Artikel auf „kirchliche Kreise“.
Bis zum vergangenen Gründonnerstag
wurde im Wiener Dommuseum ein gotteslästerliches und beleidigendes Machwerk gezeigt. Es stellt das Letzte
Abendmahl in der Nacht vor Christi Tod als Sodomisten-Orgie dar.
Dabei werden die Apostel als homosexuelle
Perverslinge mit entblößten Geschlechtsorganen gezeigt, die sich zwischen die Beine greifen.
Andere
grob gotteslästerliche Werke sind weiterhin im Dommuseum ausgestellt – so ein Bild, das Christus als
Masochisten hinstellt, dem der Peiniger bei der Geißelung an den erigierten Penis greift – oder ein Christus
ohne Kopf und mit entblößten Geschlechtsteilen.

Was wäre geschehen, wenn?
Kardinal Schönborn ließ wenigstens das Bild, auf
dem sich die Apostel auf dem Abendmahlstisch ausgestreckt gegenseitig masturbieren, erst nach sieben langen
Tagen und nach einem Proteststurm empörter Museumsbesucher entfernen.
Laut der ‘Presse’ wollte der Kardinal
die Gotteslästerung mit der Begründung belassen, daß „die Kirche anders sei als der Islam“.
Doch dann
wuchs ihm die massive Protestwelle offenbar über den Kopf.
Frau Simon rekonstruiert in ihrem Artikel
die Ereignisse der letzten Tage. Seit dem 26. März – Frau Simon schreibt vom „28. April“ – waren Aufnahmen
von der Skandal-Ausstellung auf einem Video zu sehen, die von einem User ‘Crusader’ – Kreuzritter – auf
‘gloria.tv’ hochgeladen wurden.
Dann verbreitete sich die Information im Internet – laut Frau Simon auf
„rechtschristlichen Webseiten, im deutschsprachigen Raum vor allem über kreuz.net“.
Schließlich veröffentlichte
die internationale ‘Vereinigung zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum’ auf ihren Webseiten
ein
Protestformular gegen die Machenschaften des Wiener Dommuseums.
Der Direktor des Museums, Bernhard
Böhler, der bis zuletzt nicht imstande war, das Ausmaß des Skandals abzuschätzen, erhielt über tausend
Protest-Emails.
Ähnlich ging es dem Pressesprecher des Wiener Kardinals, Erich Leitenberger. Noch am
3. April verkündigte er – offenbar in Absprache mit seinem Dienstchef – vollmundig, daß er die Proteste
„nicht einmal
ignorieren“ wolle.
Anschließend berichteten internationale Agenturen und Tageszeitungen,
so ‘Reuters’, der Londoner ‘Telegraph’, die Madrider Tageszeitung ‘El Pais’, die Mailänder Tageszeitungen
‘Corriere della Sera’ und ‘Il Giornale’ sowie polnische Zeitungen über die Skandal-Ausstellung.
Am Donnerstag
konnte der Kardinal nicht länger nicht handeln. Er veröffentlichte eine Erklärung auf Deutsch, Englisch
und Italienisch.
Die offenbar perversionsverliebte Frau Simon bedauert das: „Aus Kreuzfahrern sind Kreuz-Surfer
geworden, dank Kardinal Schönborn sind sie diesmal siegreich.“
Der Kardinal versuchte in seiner Erklärung,
es allen – dem österreichischen Establishment und den Katholiken – Recht zu machen.
Dagegen betonten
linke Kreise und ‘Radio Vatikan’, daß Kardinal Schönborn den Gotteslästerer Alfred Hrdlicka in seiner
dreisprachigen Stellungnahme grundsätzlich verteidigt habe.
Kardinal Schönborn hatte dem Gotteslästerer
schon vorausgehend mit einer handschriftlichen Note zu seinem 80. Geburtstag gratuliert.
Neokonservative
Webseiten wie ‘stjosef.at’ oder ‘kath.net’ unterstrichen dagegen das auch enthaltene Bedauern, daß das
Bild acht Tage lang ausgestellt war.
Für den Direktor des Dommuseums hat der Skandal offenbar kein Nachspiel.
Er soll nur „auf Weisung von oben“ keine Stellungnahmen mehr abgeben – so die ‘Presse’.