Montag, 14. April 2008 11:20
Im August findet eine ungewöhnliche Tagung an einem ungewöhnlichen Ort statt. Dabei wird nicht nur theoretisch herumgesprochen. Es soll auch die liturgische Praxis eingeübt werden.


Prälat Schmitz zelebriert eine Alte Messe in der Kathedrale von Mexiko.
(kreuz.net, Budapest) Die Sorge von Papst Benedikt XVI. um die heilige Liturgie trägt auch in Ungarn
Früchte und regt dort die Gläubigen an, über eine Verbesserung und Erneuerung der liturgischen Praxis
nachzudenken.
Aus diesem Grund veranstaltet ‘The St Augustine Liturgical Atelier of Hungary’ im kommenden
August in der ungarischen Hauptstadt Budapest eine internationale Konferenz in englischer Sprache.
Sie
steht unter dem Titel ‘Papst Benedikt XVI. und die heilige Liturgie’.
Die Konferenz soll zugleich eine
Gewissenserforschung über die derzeit real existierende liturgische Praxis sein.
Vielerorts sei ein
passiver Widerstand gegen das Wiederaufleben der katholischen Tradition und gegen die neuere liturgische
Gesetzgebung spürbar – heißt es in der Einladung zur Konferenz:
„Die warnenden Worte des Papstes werden
verschwiegen. Die Bestimmungen des Kirchenrechtes werden geheimgehalten und sogar ausdrücklich verletzt.“
Durch eine Gewissenserforschung bezüglich der liturgischen Praxis sollen sich Bischöfe, Priester und
Laien der auf sie wartenden Aufgaben besser bewußt werden.
Dazu bietet die August-Veranstaltung eine
ausgezeichnete Gelegenheit. Sie möchte dazu beitragen, die Bestrebungen des Papstes besser kennenzulernen
und die Liturgie intellektuell und spirituell zu festigen.
Deswegen finden während der Tagung täglich
Messen sowohl im überlieferten wie auch im reformierten Ritus der Kirche statt. Auch die Feier des Stundengebetes
soll gepflegt werden.
Ferner gibt es Vorträge von international bekannten Referenten. So reist der britisch-australische
Liturgiker,
Hw. Alcuin Reid, nach Budapest. Andere Referenten sind der ehemalige Leiter des päpstlichen
Institutes für Sakrale Musik in Rom, Robert A. Skeris oder Pater Sven Konrad von der Petrusbruderschaft.
Eröffnet wird die Tagung von dem aus Köln stammenden Prälaten Rudolf Michael Schmitz (50), der gegenwärtig
Generalvikar der altgläubigen Ordensgemeinschaft ‘Institut Christus König und Hoherpriester’ in Chicago
ist.
Auch Vertreter der Petrusbruderschaft und des französischen Instituts vom Guten Hirten werden anwesend
sein.
Die Tagung findet vom 21. bis zum 24. August statt. Die Anmeldung muß bis zum 15. Mai erfolgen.
Weitere Informationen gibt es
hier.
© Bild: Institute-christ-king.org