Mittwoch, 16. April 2008 20:36
Forderung nach mehr Gewalt
Die Bluthunde wollen ihre mörderische Macht mit eiserner Hand umsetzen. Jetzt drohen die letzten Bastionen des einst geschlossenen katholischen Bollwerkes in Europa zu fallen.
Ungeborene Männer und Frauen sollen noch leichter getötet werden.
Ungeborene Männer und Frauen sollen noch leichter getötet werden.
(kreuz.net, Straßburg) Der Europarat hat eine lebensgefährliche und gewaltverherrlichende Resolution mit dem verschleiernden Titel „Zugang zu sicherer und legaler Abtreibung“ angenommen. Der Haßtext umfaßt zehn Seiten.

102 Parlamentarier stimmten für das Fanatikerdokument – nur 69 dagegen. Vierzehn enthielten sich der Stimme.

Der verabschiedete Bericht ist rechtlich nicht bindend. Er wird von Beobachtern aber als „moralisch bindend“ und richtungsweisend betrachtet.

Die Autorin des Textes ist die österreichische Abtreibungspolitikerin, Genosse Gisela Wurm.

Das Papier fordert für alle 47 Mitgliedsstaaten ein angebliches „Recht“ der Mütter, ihre eigenen Kinder im Mutterleib zu schlachten. Die Kinderabtreibung müsse in allen europäischen Staaten legalisiert werden.

Einen Rechtsschutz für ungeborene Europäer gibt es derzeit nur noch in Polen, Malta und Irland.

In Staaten, wo ungeborene Kinder bereits entrechtet sind, soll ihre Tötung noch leichter und billiger angeboten werden – fordert das Blutpapier.

Ferner will die Resolution den Zugang zu Kinder-Verhütungsmittel erleichtern. Damit soll – so wird behauptet – die Zahl der Abtreibungen gesenkt werden.

Argumente im Sitzungssaal
Die Verteidiger des Papiers tischten die altbekannte Lüge auf, daß die Legalisierung der Kinderabtreibung nicht zu mehr vorgeburtlichen Kindermorden führe.

Sie würden nur „hygienisch unsauberere“ Kinderabtreibungen von unqualifizierten beziehungsweise ungeprüften Kinderschlächtern verhindern.

Ausdrücklich attackierten gewaltverherrlichende Abtreibungsgenossen die Kirche und andere Religionsgemeinschaften, die kompromißlos auf der Seite der Schwachen und des Lebens stehen.

Für die Menschenrechte ungeborener Kinder traten Parlamentarier aus den betroffenen Ländern Irland, Polen und Malta ein.

Sie erklärten, daß das Lebensrecht ungeborener Kinder in dem Dokument nicht einmal erwähnt wird. Es würden auch die unterschiedlichen Traditionen der Mitgliedsstaaten unterschlagen.

© Titelbild: Flickr-Benützer „robbed“, CC
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