Montag, 21. April 2008 08:51
Denkwürdiger Besuch + Schlägerei in der Grabeskirche + Sind Behinderte wirklich Menschen? + Wenn es soweit ist + Der größte, lebende Künstler Österreichs
Denkwürdiger BesuchUSA. Am Sonntag vormittag besuchte Papst Benedikt in New York den Ort, wo das Welthandelszentrum
stand, welches durch den Anschlag vom 11. September 2001 zerstört wurde. Der Papst entzündete eine Kerze
und sprach ein Gebet für die Opfer des Anschlags. Benedikt XVI. bat bei seiner Ansprache auch um Frieden
in der Welt. Am Ende des Termins begrüßte er einige politische Vertreter.
Schlägerei in der Grabeskirche
Heiliges Land. Am Sonntag – dem orthodoxen Palmsonntag – prügelten sich Priester der griechisch-orthodoxen
und der armenischen Gemeinschaft in der Grabeskirche in Jerusalem. Die Kleriker warfen sich gegenseitig
vor, Eigentumsrechte der eigenen Gemeinschaft verletzt zu haben. Die Grabeskirche ist auf mehrere christliche
Gemeinschaften aufgeteilt.
Sind Behinderte wirklich Menschen?Deutschland. Möglicherweise gibt es im
Streit um sogenannte Spätabtreibungen zwischen den Christ- und den Sozialdemokraten eine Lösung. Das
berichtete das deutsche Boulevardmagazin ‘Focus’. Die Bezeichnung Spätabtreibungen ist eine verharmlosende
Bezeichnung für die Tötungen von meist behinderten Kindern im letzten Schwangerschaftsdrittel. Unionsfraktionschef
Volker Kauder wird sich am Donnerstag mit dem Präsidenten der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe,
treffen. Danach will Kauder den Sozialdemokraten einen Vorschlag vorlegen.
Wenn es soweit istDeutschland.
Der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, vollendet am kommenden 25. Dezember sein 75. Lebensjahr.
Doch schon im September will er dem Papst sagen: „Es ist so weit, entscheide du, und ich tue, was du willst.“
Das erfuhr die Kölner Boulevardzeitung ‘Express’. Es wird erwartet, daß der Papst den Kardinal bittet,
weiterhin im Amt zu bleiben. Kardinal Meisner über sein Alter: „Unabhängig davon, ob man 75 Jahre alt
wird oder nicht: Man kann noch zehn Jahre leben oder zehn Tage oder zehn Stunden.“ Man lebe intensiver,
wenn man mit dem Tod rechne – so der Kardinal.
Der größte, lebende Künstler Österreichs„Es gab
ja keine Frauen. Schon Leonardo war der Meinung, daß die Apostelrunde von Homoerotik zusammengehalten
wurde.“
Alfred Hrdlicka bei einer Pressekonferenz im März, bei der er sein blasphemische Darstellung
des Letzten Abendmahls Christi verteidigte.