Mittwoch, 23. April 2008 14:07
Die Perversion ist antifaschistisch
Die bekannte Sex-Unternehmerin hatte keine Hemmungen, Photos ihrer eigenen heranwachsenden Söhne als Onaniehilfe für Homosexuelle und Jugendschänder feilzubieten. Von Lisa Abelin.
Filmszene aus einem der sogenannten "Aufklärungsfilme" von Oswalt Kolle.
Filmszene aus einem der sogenannten „Aufklärungsfilme“ von Oswalt Kolle.
(kreuz.net) In den 60er Jahren verliehen skrupellose Ideologen der sexuellen Unzucht die politischen Weihen des Antifaschismus. Protestantische Theologen ermunterten gleichzeitig zur vorehelichen Unzucht. Die katholischen Bischöfe sekundierten, indem sie zur gewissenhaften Beliebigkeit beim Sex aufriefen.

Damit war der Boden für die Sexwelle bereitet, welche die westliche Gesellschaft ab 1968 unter sich begrub.

Innerhalb von ein bis zwei Jahren überzogen Werbeagenturen die Landschaft mit halb und bald ganz nackten Frauen. Es folgte ein Boom der offenen Pornographie.

Die US-Historikerin Dagmar Herzog weist darauf hin, wie damals das Thema Ehebruch von den Medien salonfähig gemacht wurde.

Noch im Jahr 1963 stand Treue ganz oben auf der Liste der an einem Ehepartner hochgeschätzten Eigenschaften.


Bis 1970 hatten die Medien – etwa ‘Bild’ oder ‘konkret’ – es mit ihren zahllosen Ehebruch-Geschichten geschafft, die Menschen in diesen Werten zu verunsichern und sie in den Glauben zu wiegen, daß „Gruppensex in Deutschland“ – so der Titel eines Bestsellers von 1968 – so normal wäre wie ein Picknick mit den Großeltern.

Am deutlichsten wurde die Sexwelle in den Kinos sichtbar.

Der angebliche Sex-Erzieher Oswalt Kolle (79) war im Genre des damals entwickelten pseudowissenschaftlichen Sexualaufklärungsfilms führend und wurde damit reich.

Kolle gab vor, den Leuten mit viel Fleisch- und Nacktszenen größere Lust- und Beziehungszufriedenheit zu verschaffen, während er im Privatleben seine Ehefrau betrog.

Die SPD-geführte Regierung war von seinen Fleischfilmen so begeistert, daß sie ihm den angeblich aufklärungspädagogischen Nacktfilm „Helga“ finanzierte.

Ab 1970 erreichte man mit pseudodokumentarischen Sexfilmen – „Schulmädchenreport“ und ähnliche Machwerke – eine neue Stufe. Dadurch gelangte die kommerzielle Pornographie in die Kinos.

Ende der 60er Jahre explodierte auch das Geschäft mit Verkauf und Versand von Sexprodukten aller Art.

Deutsche Hersteller mußten sich zuerst noch gegenüber der Konkurrenz aus den schon völlig entarteten skandinavischen Ländern behaupten. Doch dann wurden die Porno-Schleusen von der SPD-Regierung auch in Deutschland geöffnet.

Am profitabelsten beherrschte die Firma der deutschen Unternehmerin Beate Uhse († 2001) das Geschäft mit Sex und Perversion.

Frau Uhse hatte keine Hemmungen, Photos ihrer eigenen heranwachsenden Söhne als Onaniehilfe für Homosexuelle feilzubieten, nachdem der Schutzparagraph 175 im Jahre 1969 gefallen war.

Neben dieser kommerziellen Sexwelle ergoß sich aus den Massenmedien eine Flut von angeblichen Expertenmeinungen, welche die neue Sexualunmoral legitimierten.

Als der Sex-Ideologe Helmut Kentler aus Hannover dafür plädierte, Heranwachsenden bei Jugendfreizeiten Räume für die sexuelle Promiskuität bereitzustellen, behandelte die Illustrierte ‘Stern’ das wie einen ernstzunehmenden Ratschlag.

Ausgerechnet die Zeitschrift ‘Eltern’ war stolz auf die Erstveröffentlichung von Kentlers Studie, in welcher der Autor Verständnis für Fremdgehen und Ehebruch äußerte.

Die jungen Forschungsassistenten des Ex-Nazi Hans Giese, Volkmar Sigusch und Gunter Schmidt, behaupteten währenddessen, daß man Kindern und Jugendlichen Pornographie bedenkenlos in die Hand geben könne, solange diese die Sexualität „als lustvolle soziale Aktivität ohne Vorurteile“ schildere.

Solche kinderschänderische Theorien werden inzwischen weiträumig unter Minderjährige gestreut.

Auch die Mitglieder der berüchtigten 68er „Kommune I“ in Berlin kamen schnell auf den Geschmack der Pornographie. Das von ihnen produzierte Photo „Nackte Maoisten vor nackter Wand“ wurde massenhaft abgedruckt.

Mit dem Bildmotiv wollten sich die Kommunarden auch als Opfer des angeblich „repressiv-faschistoiden Staates der Bundesrepublik“ darstellen und zugleich mit dem „Gaskammer-Milieu des Dritten Reiches“ – wie Rudi Dutschke († 1979) das Foto deutete – die Rolle der jüdischen Opfer simulieren.

Daß das ungehemmte Ausleben sexueller Triebe nicht zu Sanftmut führte – wie die 68er immer gerne behaupteten – zeigt die Gewaltverherrlichung in der „Kommune I“.

Die möchte-gern Opfer waren in Wahrheit kaltblütige und gewaltbereite Täter, die zur Ermordung unschuldiger Menschen aufriefen.

Zu der Brandstiftung im Brüsseler Kaufhaus „A l’Innovation“ am 22. Mai 1967, bei der 300 Menschen umkamen, schrieben das ehemalige Kommunen-Mitglied Fritz Teufel (64) und seine Genossen, daß sie das „Neue, Kühne und Unkonventionelle“ dieser Tat bewunderten.

Im dritten Flugblatt hieß es: „Wann brennen die Berliner Kaufhäuser? […] Unsere belgischen Freunde haben endlich den Dreh heraus: Sie zünden ein Kaufhaus an, und dreihundert saturierte Bürger beenden ihr aufregendes Leben.“

„Wenn es irgendwo brennt in der nächsten Zeit, wenn irgendwo eine Kaserne in die Luft geht, wenn irgendwo in einem Stadion die Tribüne einstürzt, seid bitte nicht überrascht …“
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