Mittwoch, 23. April 2008 10:43
Eine antikatholische Haßwebseite weiß es: „Hätt’ Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“. Wer zur Kinderabtreibung Ja sagt, der sagt auch Ja zu Fanatikern und Haßpredigern.


Lebensschützer beten mit Polizeischutz.
(kreuz.net, Wien) Die extremistische Homepage ‘rosa antifa wien’ berichtete kürzlich von einer Aktion
vermummter Fanatiker gegen die Lebensbewegung ‘Human Life International’ in Wien.
Die Haßaktion trug
sich am frühen Morgen des vergangenen 8. März zu. Die Webseite stellt sie unter den Titel: „‘Human Life
International’ zur Hölle geschickt!“
Dabei wurde den Helden von ‘Human Life International’ – nach Angaben
der Extremisten-Webseite „endlich zuteil, was sie verdienen“.
Die Teilnehmer einer Prozession und Gebetswache
gegen die Kinderabtreibung hätten „sich geradewegs vom »Highway to Hell« durchs Höllentor“ bewegt –
so die Extremisten-Webseite.
Dabei wurde sie von vermummten Gestalten mit Beleidigungen wie „Abtreibung
ist Frauenrecht – bei HLI da wird uns schlecht“ oder „Hätt’ Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart
geblieben“ traktiert.
Die Haßwebseite nennt die Teilnehmer an der Prozession „christlich-fundamentalistische
Abtreibungsgegner“.
Die christlichen Lebensschützer mußten bei der Prozession von Polizisten vor den
vermummten Extremisten geschützt werden.
Ihr Spießrutenlauf und ihre Einweisung durch die Polizei war
ihnen – nach Angaben der Haßwebseite – „sichtlich unangenehm“:
„Doch es gab kein Entrinnen – ob Marienbildträger
oder Pfaffe – alle mußten rein“ – so der Originalton der Haßseite.
Neben der Verbreitung ihrer „christlich
motivierten antifeministischen Ideologie“ stelle ‘Human Life International’ und ihre Beter für „Frauen“
eine ganz konkrete Bedrohung dar – dämonisiert die Haßwebseite.
Ihr Ziel sei es, die Fristenlösung,
die in Österreich die Ermordung ungeborener Menschen unter Staffreiheit stellt, abzuschaffen.
‘Human
Life International’ wolle Frauen auch in ein „Leben als Mutter, Brutkasten und Hausfrau zurückverweisen.“
Eine angebliche „Selbstbestimmung von Mütter“ – auf Kosten ihrer Kinder – könne und dürfe es nicht
geben.
‘Human Life International’ setze besonders vor Kinderschlachthöfen mit
psychischer und physischer
Gewalt auch alles daran, ihre Ziele zu erreichen.
Dagegen fordert die Extremisten-Webseite mehr tote
Kinder, zum Beispiel durch einen kostenlosen und anonymen Zugang zur vorgeburtlichen Kinderschlächterei.
Die kinder- und familienfeindlichen Fanatiker wollen auch die freie Meinungsäußerung ihrer Gegner mit
repressiven Maßnahmen unterdrücken und abtreibungskritische Vorträge an Schulen und Universitäten
verbieten lassen.
Am Ende des Artikels nennen sie sich selber die „Power-Puff-Höllentrip-Reiseleiter“.
© Bilder: „Rosa Antifa Wien“, Creative Commons