Freitag, 25. April 2008 09:28
Papst zu Pater Pio? + Ein kleiner Lichtblick + Todesstrafe für Verbrechersöhne? + Versteckter Weihbischof + Keine Luxuswohnungen mehr

Der Papst bei seiner US-Reise.
Papst zu Pater Pio?Italien. Seit gestern ist der Leichnam des Heiligen Pater Pio in San Giovanni Rotondo,
wo er gelebt hat, in einem Glasschrein ausgestellt. Das Gesicht des Heiligen ist mit einer Silikonmaske
bedeckt. Allein gestern besuchten ihn mehr als 15.000 Gläubige. Jetzt hofft der Erzbischof von Manfredonia-Vieste-San
Giovanni Rotondo, Mons. Domenico Umberto D’Ambrosio (66), daß auch der Papst in das Heiligtum kommen
wird. Eine Entscheidung darüber steht allerdings noch aus.
Ein kleiner LichtblickDeutschland. Kürzlich
legten zwei Novizinnen der Schwestern der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Göffingen ihre erste Profeß
ab. Das berichtete die Lokalzeitung ‘Schwäbische Zeitung’ am 22. April. Bei der Zeremonie war Pater Niklaus
Pfluger, der erste Assistent der Piusbruderschaft, anwesend. Er bedauerte in seiner Predigt die radikale
Diesseitsorientierung der heutigen Gesellschaft. In den Familien werde der Glaube nicht mehr gelebt. Es
sei nicht verwunderlich, daß Kinder, die den Verzicht um Gottes Willen nicht mehr lernen, keine Berufung
zum zölibatären Leben verspüren würden.
Todesstrafe für Verbrechersöhne?Brasilien. Ein Richter
in Rio de Janeiro hat die Kinderabtreibung im Fall einer vergewaltigen schwangeren Minderjährigen als
verfassungswidrig erklärt und verboten. Der Richter schützte das im Mutterleib heranwachsende Kind mit
der Begründung, daß dessen Tötung das in der Verfassung verankerte Recht auf Leben verletzen würde.
Versteckter WeihbischofDeutschland. Die Alte Messe, die vom emeritierten Weihbischof von Augsburg,
Mons. Maximilian Ziegelbauer, jeden Samstag um 8.00 Uhr
im Augsburger Dom zelebriert wird, „darf nicht
öffentlich beworben worden“. Das berichtete das monatlich erscheinende Mitteilungsblatt ‘IK-Nachrichten’
in einem „internen Hinweis“.
Keine Luxuswohnungen mehrKanada. Verkaufte Kirchen sollen nicht zu Luxuswohnungen
umgebaut werden. Das ließ der Erzbischof von Montréal, Claude Kardinal Turcotte, am 23. April über
seinen Sekretär vor der kanadischen Tageszeitung ‘Le Quotidien’ ausrichten. In der Erzdiözese Montréal
sei dieses Schicksal „nur einer einzigen Kirche“ – der Kirche Saint-Jacques in Arvida – zuteilgeworden,
erklärte der Sekretär: „Dieser Verkauf war ein Fehler zuviel“. Der Kardinal werde solche Verkäufe in
der Zukunft nicht mehr akzeptieren.