Überflüssige Schule. In grauen Vorzeiten lernten Kinder im Gymnasium Lesen und Schreiben, Goethe, Mozart und Mathematik. Heute bringt man ihnen Ficken, Vögeln und Wichsen bei.
Heute lernen Kinder in der Schule „ficken“.
(kreuz.net, Traun) Am 10. April führten Schüler des Gymnasiums Traun in Oberösterreich ein intellektuell
und künstlerisch völlig anspruchsloses Theater auf, in dem verschiedene sexuelle Perversionen im Zentrum
standen.
Traun befindet sich in Oberösterreich – fünfzehn Kilometer südwestlich von Linz.
Die einzelnen
Szenen stammen von der umstrittenen britischen Dramatikerin Sarah Kane, die im Jahr 1999 Selbstmord verübte.
Die 14- und 15-jährigen Schüler der fünften Klasse des Gymnasiums präsentierten sich während des
Stückes mehrmals in eindeutig sexuellen Posen.
Das zeigen Videomitschnitte, die ein Besucher des internationalen
Videoportals ‘gloria.tv’ am 20. April unter dem Pseudonym „Trauna“ hochgeladen hat.
In dem Stück spielte
ein männlicher Schüler zum Beispiel vor dem Publikum – vermutlich Eltern und Großeltern – lautstark
eine Masturbation nach.
Ein anderer Mitschnitt zeigt eine Szene, die andeutet, wie eine Stiefmutter die
Geschlechtsteile ihres Stiefsohnes in den Mund nimmt. In der letzten Szene spielen die irrgeführten minderjährigen
Gymnasiasten Selbstmordwillige und überlegen verschiedene Methoden des Suizids.
In dem Stück benützen
die Kinder primitivste Gossensprache. Alles dreht sich um das „Ficken“.
Landeshauptmann will seine Kinder
angeblich an der Schule belassen Der User „Trauna“ weist darauf hin, daß auch zwei Kinder des oberösterreichischen
Landeshauptmanns – Ministerpräsidenten – Josef Pühringer das Gymnasium in Traun besuchen.
Pühringer
arbeitete während seines Studiums selber als Religionslehrer an dem mittlerweile offenbar verkommenen
Gymnasium.
Leser „blubb oO“ bezeichnet in einem Posting im Leserbereich von ‘gloria.tv’ das Gerücht,
daß der Landeshauptmann seine Kinder von der Schule nehmen wolle, als „absurd“.
Ablenkungsmanöver Gestern
Mittwoch berichtete auch die kirchenfeindliche Wiener Tageszeitung ‘Standard’ unter dem Titel „‘Katholische
Kanzel’ prangert Schultheater an“ über die perversen Spielchen.
Der Bericht versucht davon abzulenken,
daß Minderjährige in einem Schultheater nichts anderes zu tun haben, als Perversionen zu proben, einzustudieren
und aufzuführen.
Auch der Trauner Schuldirektor, Heinrich Benz, empört sich statt über die skandalöse
Aufführung über die Berichterstattung: Nicht das Stück findet er „ungeheuerlich“, sondern die Tatsache,
daß seine Schüler im Internet zu sehen sind.
Der für das Stück verantwortliche Lehrer, Erwin Dorn,
unterstellt ‘gloria.tv’ eine angebliche „Rufschädigung“. Dorn unterrichtet an der Schule Deutsch, Geschichte
und Darstellendes Spiel.
Er ist Mitarbeiter des Projekts „Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas“, das vom
Staat, vom Land Oberösterreich und der Stadt Linz finanziert wird. Ferner ist Dorn Mitglied der kinder-
und familienfeindlichen Partei ‘Die Grünen’.
Dorn findet es bedauerlich, daß „die Kritiker“ keine direkte
Auseinandersetzung mit den Verantwortlichen suchen, sondern einen Film im Internet präsentierten.
Der
‘Standard’ schreibt, daß er die Verantwortlichen von ‘gloria.tv’ für eine Stellungnahme nicht habe ausfindig
machen können. Dagegen erklärte ‘gloria.tv’ in einer heutigen Nachrichtensendung, keine Anfrage der
Zeitung erhalten zu haben.