Montag, 28. April 2008 08:45
kreuzmeldungen
Zwischen 24 und 44 + Angegraute Jugend macht Kirchenpolitik + Europarat brütet über die nächste Perversion + Respekt für einen Verrückten + Die vorkonziliare Generation
Papst Benedikt XVI. bei einem Pontifikalamt in den USA.
Papst Benedikt XVI. bei einem Pontifikalamt in den USA.
Zwischen 24 und 44

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat gestern 29 Diakone zwischen 24 und 44 Jahren zu Priestern geweiht. In der Predigt forderte er die Neugeweihten auf, Christus in ihren Herzen heilig zu halten: „Pflegt also eine persönliche Liebesbeziehung zu ihm, der ersten und größten Liebe.“

Angegraute Jugend macht Kirchenpolitik

Deutschland. Der wiedergewählte Vorsitzende der Vereinigung ‘Bund der Deutschen Katholischen Jugend’, Dirk Tänzler (38), möchte sich stärker in der Kirchenpolitik engagieren. „Die“ Laien in Deutschland könnten es sich nicht länger leisten, dabei auf die deutschen Bischöfe zu warten – erklärte Tänzler.

Europarat brütet über die nächste Perversion

Frankreich. Der Europarat plant eine Neufassung des „Europäischen Übereinkommens über die Adoption von Kindern“. Das berichtete die österreichische Nachrichtenagentur ‘kathpress’. Künftig will der umstrittene Rat empfehlen, Adoptivkinder auch Sodomisten sowie Unzüchtigen, die in einer sogenannten eingetragenen Partnerschaft oder einer sogenannten stabilen Partnerschaft leben, ausliefern.

Respekt für einen Verrückten

Brasilien. Die Kirche hatte den bei einem Flugversuch verschollenen Priester Adelir de Carli (41) vorausgehend gewarnt. Das erklärte der Bischof von Paranagua in Südbrasilien, Mons. Joao Alves dos Santos (51), laut der Nachrichtenagentur ‘Catholic News Agency’. „Wir respektierten seine Entscheidung, haben ihm aber abgeraten.“ Nun betet der Bischof für das Wohlergehen des Vermißten.

Die vorkonziliare Generation

„Vor allem Frauen vorgerückten Alters, die am Donnerstag an dem Sarg vorbeizogen, brachen beim Anblick des toten Kapuziners in Tränen aus. »Padre Pio, da bist Du ja« – so schluchzten viele, mit Gesten und Blicken, als würden sie einen geliebten Verwandten nach vierzig Jahren endlich wiedersehen.“

Aus einem Bericht des Vatikanisten der katholischen Zeitung ‘Tagespost’, Guido Horst, über die Ausstellung der Reliquien von Pater Pio.

© Titelbild: David Malantic, CC
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