Mittwoch, 30. April 2008 15:23
Ein niederländischer Regisseur hat zwar die Frechheit, schändliche Ammenmärchen über Jesus Christus aufzuwärmen. Es fehlt ihm aber der Mut, die Quellen für seine infamen Thesen anzugeben.


Der babylonische Talmud
(kreuz.net) Der niederländische Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent Paul Verhoeven (69) hat
ein Haßbuch über Jesus Christus geschrieben.
Verhoeven beschäftigt sich in seinen Filmen im Sinne
seines lüsternen Publikums vorwiegend mit Sexualität, Gewalt, Pornographie und Obszönitäten.
Jetzt
hat er eine angebliche Biographie über Jesus Christus geschrieben. Verhoeven ist ein abgefallener Katholik.
In der Vergangenheit nahm er regelmäßig an den Treffen des sogenannten „Jesus Seminar“ teil. Es handelt
sich dabei um eine Vereinigung, die es darauf abgesehen hat, Jesu Wunder, Aussagen und Gottheit zu leugnen.


Der Filmproduzent Paul Verhoeven
In seinem Machwerk erklärt Verhoeven, daß Christus angeblich der Sohn eines römischen Soldaten gewesen
sei, der die Muttergottes während eines galiläischen Aufstandes gegen die römische Besatzungsmacht
vergewaltigt hat.
Diese infame These wurde ursprünglich von jüdischen Rabbinern in die Welt gesetzt.
Die antichristliche Propaganda ist
im babylonischen Talmud niedergeschrieben.
Der Talmud ist eine Aufzeichnung
rabbinischer Diskussionen über jüdische Gesetze, Gebräuche und Geschichte. Er ist einer der wesentlichen
Bücher der nachchristlichen jüdischen Religion.
Ein Amsterdamer Verlag gab am vergangenen Mittwoch
bekannt, Verhoevens antichristliches Haßwerk unter dem Titel „Jesus von Nazareth: Ein realistisches Portrait“
im kommenden September zu veröffentlichen.
Der Regisseur lanciert seine Verleumdungen Jesu Christi als
Reklameaktion im Hinblick auf einen Film, den er zum gleichen Thema produzieren will.
Dabei behauptet
er zusammen mit seinem Mitautoren, dem niederländischen Journalisten Rob van Scheers, das angeblich „realistischste
Portrait“ über den Heiland verfaßt zu haben, das je geschrieben wurde.
Das Werk wird auch behaupten,
daß Jesus Christus nicht von Judas Iskariot verraten wurde.
Der Präsident der US-amerikanischen ‘Katholischen
Liga’, Bill Donohue, bezeichnete Verhoevens Behauptungen vor dem US-Fernsehsender ‘Foxnews’ als „lächerlich“:
„Das ist ein neuer Fall von leeren Spekulationen ohne Grundlagen. Das Buch besitzt keine nachprüfbaren
Anhaltspunkte, um seine Behauptungen zu belegen.“
Donohue stellte auch die Tatsache heraus, daß Verhoeven
nach eigenen Angaben über zwanzig Jahre an seinem Buch gearbeitet hat und dabei zu keinen positiven Ergebnissen
gekommen ist:
„Das Werk wird bei Christen oder Wissenschaftlern, die sich irgendwie um die Angaben der
Bibel kümmern, keinen Eindruck erwecken.“
Kirk Bingaman von der Jesuitenuniversität Fordham bei New
York erklärte, daß die These, wonach die Muttergottes vergewaltigt und daß der Vergewaltiger der Vater
Jesu war, nicht neu ist: „Diese Ansicht geht auf alte Quellen aus dem ersten oder zweiten Jahrhundert
zurück.“
Auch Bingaman hatte nicht den Mut zu sagen, daß es sich bei diesen trüben Quellen um den
babylonischen Talmud handelt.
© Bild Verhoeven: Flickr-Benützer „Missy“, CC