Freitag, 2. Mai 2008 08:02
Image aufgebessert + Rätselhafter Rücktritt + Jesus wäre gegen den Kardinal + Patristiker verstorben + Russische Unwissenheit


Papst Benedikt XIV. im Yankee Stadium, New York.
Image aufgebessertVatikan. Nach seinem USA-Besuch sind die Umfragewerte von Papst Benedikt XVI. bei
der US-Bevölkerung gestiegen. 65 Prozent der Befragten Amerikaner gaben an, nach der Reise ein besseres
Bild des Heiligen Vaters zu haben als vorher. Nur 14 Prozent schätzten Benedikt XVI. vor der Reise besser
ein als danach.
Rätselhafter RücktrittVereinigte Staaten. Der
mysteriöse Bischof der US-Diözese
Gallup im Bundesstaat New Mexiko, Mons Donald Pellot (63), ist am vergangenen Mittwoch zurückgetreten.
Mons. Pellot war im vergangenen Juli schwerverletzt in seiner Wohnung aufgefunden worden und war seither
fast permanent krankgeschrieben. Nach eigenen Angaben war er in seinem Haus eine Treppe hinuntergefallen.
Doch schon sehr früh hatten die Medien die Darlegungen des Bischofs über einen angeblichen Unfallhergang
als unglaubwürdig zurückgewiesen.
Jesus wäre gegen den KardinalAustralien. Die Bürgermeisterin
von Sydney, Frau Clover Moore (62), ist gegen den Erzbischof ihrer Stadt, George Kardinal Pell, ausfällig
geworden. Frau Moore, selber formell katholisch, wurde ihre Beschimpfungen in einem Interview mit einer
homo-perversen Webseite los. Auf die Frage nach der Haltung des Kardinals zur Homo-Unzucht sagte Frau
Moore: „Christus war radikal. Er verachtete das Establishment und die Pharisäer. Er warf die Geldwechsler
aus dem Tempel. Ich verbinde gewisse heutige Kirchenvertreter mit den Pharisäern, an denen Christus Anstoß
nahm.“
Patristiker verstorbenSchweiz. Am vergangenen 25. April starb der Schweizer Benediktinerpater
Basil Studer im 83. Lebensjahr. Pater Studer gehörte zum Kloster Engelberg in der Innerschweiz. Im Jahr
1964 übernahm er den Lehrstuhl „Alte Kirchengeschichte und Patristik“ an der theologischen Hochschule
der Benediktiner Sant’Anselmo in Rom. Dort lehrte er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1999. Von 1968
bis 1974 leitete er die Hochschule als Rektor. Zusätzlich unterrichtete er von 1972 bis 2006 am Patristischen
Institut ‘Augustinianum’ in Rom. Pater Studer war als Augustinus-Spezialist bekannt. Theologisch vertrat
er altliberale Positionen.
Russische UnwissenheitRußland. Weniger als zwei Prozent der Russen kennen
alle Zehn Gebote. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts ‘wziom’ laut der Webseite ‘Russland-Aktuell’.
Ein Drittel der Russen, kennt keines der zehn Gebote. Am bekanntesten sind in Rußland die Gebote „Du
sollst nicht töten“ und „Du sollst nicht stehlen“.
© Titelbild: David Malantic, CC