Montag, 5. Mai 2008 18:30
Eine von zehn?
Der Sexskandal um den ehemaligen Erzbischof einer afrikanischen Diözese hat ein unerwartetes Ende genommen.
Die Zeitung 'NewZimbabwe.com' veröffentlichte im Juli 2007 Bilder, die den Erzbischof mit seiner Konkubine Rosemary Sibanda zeigten.
Die Zeitung ‘NewZimbabwe.com’ veröffentlichte im Juli 2007 Bilder, die den Erzbischof mit seiner Konkubine Rosemary Sibanda zeigten.
(kreuz.net) Rosemary Sibanda, die Konkubine des ehemaligen Erzbischofs von Bulawayo in Zimbabwe, ist tot. Das berichtete die Webseite ‘New Zimbabwe’ am Montag.

Frau Sibanda wurde wegen ihrer Sex-Affäre mit dem Erzbischof von Bulawayo, Mons. Pius Ncube, weltbekannt. Die Geschichte führte schließlich zum Rücktritt des Prälaten.

Frau Sibanda starb am vergangenen Freitag im Allgemeinen Krankenhaus von Bulawayo.

Nach Angaben von Mitarbeitern des Krankenhauses war sie am 30. April mit einer Lungenentzündung eingeliefert worden.

Es scheint, daß Erzbischof Ncube über den Hinschied seiner früheren Bettgenossin informiert wurde.

Erzbischof Pius Ncube
Erzbischof Pius Ncube
Der Erzbischof war ein landesweit bekannter Kritiker des Regimes von Präsident Robert Mugabe.

Im Juli 2005 plazierte der Geheimdienst des Landes versteckte Kameras im erzbischöflichen Schlafzimmer.

Nach Angaben der Webseite ‘New Zimbabwe’ wurde Mons. Ncube dort gefilmt, wie er mit Frau Sibanda und neun weiteren Damen Unzucht trieb.

Der Erzbischof leugnete zuerst, gestand aber sein Fehlverhalten im vergangenen Februar vor der Film-Produktionsgesellschaft ‘Frontier TV’.

Staatliche Medien in Zimbabwe, welche die sexuellen Umtriebe des Erzbischofs bekanntmachten, zitierten auch Behauptungen des getrennten Ehemannes von Frau Sibanda.

Dieser erklärte, daß seine Frau mit dem HI-Virus infiziert gewesen sein.

Sie sei von Erzbischof Ncube mit dem Virus angesteckt worden.
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