Mittwoch, 7. Mai 2008 08:01
Doppelte Freude für den Papst + Kein Grund zum Feiern + Nichts verstanden + Abtreibung tötet auch die Lust + Keine Homos bei Umzügen


Papst Benedikt XVI. und sein Privatsekretär, Prälat Georg Gänswein.
Doppelte Freude für den PapstVatikan. Das chinesische Philharmonische Orchester aus Peking wird im
Vatikan vor dem Papst auftreten. Der Dirigent sprach vor der Onlinezeitung ‘China Daily’ von einem „historischen
Besuch“. China hat nach der kommunistischen Machtergreifung die diplomatischen Beziehungen zum Vatikan
im Jahr 1951 abgebrochen. Das Konzert wird mit dem Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart beginnen und mit
dem chinesischen Volkslied „Jasminblüte“ schließen.
Kein Grund zum FeiernHeiliges Land. Das sechzigjährige
Jubiläum der Gründung des Staates Israel ist für die Christen „kein Anlaß zum Feiern“. Das erklärte
der derzeitige Koadjutorbischof von Jerusalem, Mons. Fouad Twal, der im Juni das Amt des lateinischen
Patriarchen übernimmt. Der Erzbischof sprach mit der deutschen ‘Katholischen Nachrichtenagentur’. Die
überwiegende Mehrheit der Christen sei arabisch. Für sie bedeute das Jubiläum „nichts anderes als die
Erinnerung an sechzig Jahre Konflikt, Vertreibung, Kriege.“
Nichts verstandenDeutschland. Der Ratsvorsitzende
der „Evangelische Kirche Deutschland“, Bischof Wolfgang Huber, wünscht sich beim Taufritus einen „fundamentalen
ökumenischen Konsens“. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Gleichzeitig kritisierte Huber, daß Protestanten
nicht Taufpaten katholischer Kinder werden können. Er wünscht sich auch „mehr Kreativität“ in der Liturgie,
um die Taufe stärker als „Eintrittstür in die christliche Gemeinschaft“ erfahrbar zu machen.
Abtreibung
tötet auch die LustGroßbritannien. Sie war sich mit ihrem Freund einig, daß die Abtreibung ihres
Kindes „richtig“ war. Dennoch fühlt sie sich jetzt schuldig und hat das Interesse am Sexualakt verloren.
Das erklärte eine Leserin in einer Anfrage an Dr. Thomas Stuttaford. Dieser betreibt in der Londoner
Tageszeitung ‘Times’ eine Gesundheitskolumne. Den Verlust der Libido nach einer Abtreibung findet Stuttaford
„so gewöhnlich, daß man ihn fast erwarten könne“. Stuttaford gibt auch zu, daß fast alle Mütter nach
einer Abtreibung an Schuldgefühlen leiden. Diese würden aber bei 90 Prozent der Frauen nach nur einem
Monat wieder verschwinden – behauptet er.
Keine Homos bei UmzügenPhilippinen. Jeden Mai halten die
Katholiken auf den Philippinen Umzüge zu Ehre der Muttergottes. In den letzten Jahren verkleideten sich
Sodomisten als weibliche Heilige und schlossen sich den Prozessionen an. Nun hat der Erzbischof von Manila,
Gaudencio Kardinal Rosales, den Pfarreien verboten, verkleidete Homos zuzulassen. Die homo-ideologischen
Täuschungsmanöver bezeichnete der Kardinal vor dem kirchlichen Radio ‘Veritas’ als entsetzlich und Beleidigung
der Gottesmutter.
© Titelbild: Andre Ballensiefen, CC