Samstag, 10. Mai 2008 13:05
Es war für mich lange Zeit ein Rätsel, woher Bordellbetreiber die Millionen nehmen, um den Aufbau ihrer Hurenhäuser zu finanzieren. Von Pornojäger Martin Humer.


Bordell-Werbung in Linz in Oberösterreich
(kreuz.net) Der Nebel lichtete sich als ich begann, in den Grundbuchauszügen zu stöbern. Ich stellte
fest, daß angeblich solide österreichische Geldinstitute die Bordelle in Millionenhöhe finanzieren.
Wer nicht will, daß sein Spargroschen zur Finanzierung von Hurenhäusern mißbraucht wird, löse sein
Sparbuch auf, und vertraue sein Geld einem Geldinstitut an, das nicht mit dem Rotlichtmilieu verbandelt
ist.
Einige Banken, Sparkassen und Geldinstitute haben bereits familienfreundlich reagiert und Kredite
mit Bordellbetreibern aufgekündigt. Es wäre sehr klug von den restlichen Herren Bankdirektoren und für
ihr Geldinstitut von Vorteil, wenn sie ähnlich verfahren würden.
Die kleinen Sparer und ihre Familien
wollen nicht unbedingt, daß ihre Spargroschen zur Finanzierung von Hurenhäusern mißbraucht werden.
Verträge, die gegen die guten Sitten verstoßen, sind im übrigen nichtig. Paragraph 879 des Allgemeinen
Bürgerlichen Gesetzbuchs könnte zum Aussteigen aus dem Rotlichtgeschäft sehr hilfreich sein.
Wer in
Österreich wohnt und in seiner Nähe ein Bordell ertragen muß, kann mich unter der Nummer 07277-6342
erreichen.
In den österreichischen Bordellen werden meist junge Frauen und Mädchen aus armen Ländern
der Prostitution zugeführt. Zur Zeit über 12.000 in Österreich.
Nach drei Monaten Aufenthalt bringen
die organisierten Menschenhändler die Neuen.
Einige Frauen verschwinden in der Begleit-Prostitution.
Andere kehren in ihre Armut zurück. Nicht wenige unter ihnen wurden krank, HIV-positiv, geschlechtskrank
oder auch schwanger.
Dieses schreckliche Verbrechen konnte ein derart großes Ausmaß nur erreichen,
weil die österreichischen Geldinstitute den Unterweltlern Millionenkredite gewährten.
Die Grundbuchauszüge
beweisen, daß die meisten Puffbetreiber bei den Banken noch hochverschuldet sind.
Im Klartext heißt
das: An der Hurerei in Österreich verdienen vor allem die Geldinstitute.
Der Verfasser ist Obmann der
‘Christlich-Sozialen-Arbeitsgemeinschaft Österreichs’in Waizenkirchen, Oberösterreich.© Titelbild:
Wikipedia-Benützer „NeoUrfahraner“, GFDL