Sonntag, 11. Mai 2008 18:28
Kein Mensch im Leben wird mehr gebraucht als die Mutter. Sie gibt dem Kleinsten unter den Menschen alles, was es zum Leben und Überleben braucht. Von Kurt J. Heinz
(kreuz.net) Der Muttertag ist ein Tag zu Ehren der Mutter und Mutterschaft, der jährlich am zweiten Sonntag
im Mai wiederkehrt. Ein Tag, wie so viele Tage, die jährlich wiederkehren?
Gibt es eine innigere Beziehung
im Leben als die zwischen Mutter und Kind? Wer ein Kind neun Monate in sich heranwachsen spürt, wer dieses
Kind unter Schmerzen zur Welt bringt, wer dieses Kind in den ersten Tagen und Wochen auf das engste umsorgt
und lebenslang begleitet, hat wohl die innigste Bindung zu einem Menschen, die ein Mensch haben kann.
Er teilt sein Leben mit dem Kind. Das Kind ist Teil seines Lebens, sein Leib ist Leib für das Kind.
Kein Mensch im Leben wird mehr gebraucht als die Mutter. Sie gibt dem Kleinsten unter den Menschen alles,
was es zum Leben und Überleben braucht.
Sie gibt dem Kind vom ersten Tag seiner Zeugung an alles, was
seine Existenz ausmacht. Sie teilt ihren Herzschlag. Sie teilt ihr Blut mit dem Kind. Sie teilt ihre Empfindungen.
Sie gibt ihm Wärme, Geborgenheit und Schutz auch über den Tag der Geburt hinaus.
Sie ist Mutter und
bleibt Mutter bis an ihr Lebensende. Sie teilt Freuden und Leiden mit dem Leben eines Menschen wie kein
anderer.
So steht die Mutter auch unter all den Kreuzen, die das Leben für ein Kind bereithält. So,
wie Maria unter dem Kreuz ihres Sohnes stand, als er sein Leben hingab.
Ihr Herz ist bei ihrem Sohn,
gerade in den schwersten und schmerzlichsten Stunden. Eine Mutter sieht nicht weg. Sie muß hinsehen.
Sie tut alles für dieses Kind bis hin zur Selbstaufgabe.
Jesus Christus verehrte seine Mutter. Seinen
letzten Gedanken vor dem Tod am Kreuz galten seiner Mutter. „Sieh da“, sagte er zu Johannes, „Deine Mutter“,
„Sieh da“, sagte er zu seiner Mutter, „Dein Sohn“.
Der Muttertag will diesen Dank an die Mütter in Erinnerung
rufen. Er ist ein Tag, an dem der Verehrung der Mutter besonderer Ausdruck verliehen werden soll. Verehrung,
Liebe, Dankbarkeit, Erinnerung des Herzens und Verbeugung vor dem Menschen, der Mutter ist.
Denken wir
schon jetzt daran, daß dies der Sinn ist, der dem Muttertag innewohnt. Kein Tag des Kommerzes, kein Tag
der Äußerlichkeit, kein Tag der Vergeßlichkeit, kein Tag der Vordergründigkeit, sondern ein Tag der
Innigkeit und Liebe.
Zeigen wir dies unsren Müttern. Lassen wir sie spüren, daß wir uns ihrer unvergleichlichen
und einzigartigen Rolle in unserem Dasein bewußt sind, daß wir ihnen dafür dankbar sind und daß wir
unsere Mütter verehren.
Muttertag, es ist der Tag der Mütter und ein Tag des Lebens.