Donnerstag, 15. Mai 2008 07:34
kreuzmeldungen
Des Papstes Gedanken sind in China + Nur die eigene Freiheit + Besserer Turnsaal + Schon Haare + Das Ende der Einzelfälle?
Des Papstes Gedanken sind in China

Vatikan. Papst Benedikt XVI. gedachte bei der gestrigen Generalaudienz auch der Opfer des jüngsten Erdbebens in Zentralchina. Dabei verwendete er die seltsame Formulierung „meine Gedanken sind“ mit der Bevölkerung in Sichuan und den angrenzenden Provinzen in China. Der Heilige Vater bat die Pilger um Gebet für die Opfer. Seine Katechese widmete der Heilige Vater dem Schüler des Apostels Paulus, den er „Pseudo“- Dionysius Areopagita nannte.

Nur die eigene Freiheit

Deutschland. Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollisch von Freiburg, hat dem Staat Israel in einem Brief zum 60. Jahrestag seiner Gründung gratuliert. Nach den unfaßbaren Verbrechen der National-Sozialisten an den europäischen Juden sei es gelungen, eine Heimstatt „der Juden“ aufzubauen. Israel habe trotz aller Krisen und Kriege einen angeblich demokratischen Charakter und die Wertschätzung für die Freiheit bewahrt. Die seit der Staatsgründung anhaltende brutale und blutige Unterdrückung der einheimischen Zivilbevölkerung Palästinas, die fast täglich Todesopfer fordert, erwähnten die Bischöfe in dem Brief nicht.

Besserer Turnsaal

Schweiz. Die Jugendkirche Basel hat riesige Kletterelemente in ihre Kirche Don Bosco gestellt. „Wir können die Wände hochgehen“ – sollen die Jugendlichen nach einer Pressemeldung der Organisatoren bei der Verwendung der Kletterelemente sagen. Die Jugendlichen können sich auch vom Kirchturm aus 22 Metern Höhe abseilen oder auf einer angeblichen Himmelsleiter zur Kirchendecke klettern. Das Angebot ist vom 17. Mai bis zum 7. Juni benützbar. Zum spirituellen Nutzen der Anlage nahm die Pressemeldung keine Stellung.

Schon Haare

Griechenland. Ein zehnjähriges griechisches Mädchen trug seit ihrer Geburt ihr totes Zwillingsgeschwisterchen im Leib. In einer mehrstündigen Operation entfernten Ärzte dessen sechs Zentimeter großen Leib. Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘Ansa’. Zunächst hatten die Ärzte an einen Tumor geglaubt. Doch dann sahen sie, daß der Fremdkörper Augen, eine Wirbelsäule und auch schon Haare besaß.

Das Ende der Einzelfälle?

Österreich. „Den lehramtlichen Normen entsprechend ist verbindlich darauf zu achten, daß nur die geistlichen Amtsträger (Diakon, Priester, Bischof) das Sakrament der Taufe spenden.“ Das verordnete der Bischof von Linz, Mons. Ludiwg Schwarz, in der jüngsten Ausgabe des Amtsblattes seiner Diözese. Linz ist das einzige deutschsprachige Bistum, das Laien im Einzelfall die Taufspendung erlaubte. Die Regelung galt seit 1995.
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