Freitag, 16. Mai 2008 07:58
kreuzmeldungen
Unzerstörbar? + Schon bald ausgerottet + Kastraten für Kuba + Warnung vor einer Spaltung + Legale Vergasung
Papst Benedikt XVI. nach seiner Ansprach vor dem Päpstlichen
Papst Benedikt XVI. nach seiner Ansprach vor dem Päpstlichen
Unzerstörbar?

Vatikan. Die Familie ist die unzerstörbare Keimzelle der Gesellschaft, die man mit Mut und Geduld verteidigen muß. Das erklärte Papst Benedikt XVI. bei einer Audienz für die Mitglieder des päpstlichen Migrantenrates. Migrantenfamilien müßten besonders geschützt werden.

Schon bald ausgerottet

Frankreich. Weniger als 25% der Franzosen bezeichnen sich als praktizierende Katholiken. Das berichtete die katholische Tageszeitung ‘La Croix’. Noch 7% der französischen Katholiken besuchen regelmäßig die Sonntagsmesse.

Kastraten für Kuba

Kuba. Morgen, am sogenannten Tag gegen die Homophobie, fliegen Homo-Chirurgen nach Kuba, um Homosexuelle auf Wunsch zu kastrieren. Diese grausame Initiative wurde durch Mariela Castro (45), die Tochter des kubanischen Präsidenten Raoul Castro, ermöglicht. Frau Castro ist auch Leiterin eines staatlichen Zentrums für angebliche Sexualkunde. In Kuba sind solche Selbstverstümmelungen seit kurzem erlaubt. Allerdings gibt es in Kuba noch keine Ärzte, die sich auf die Verstümmelung menschlicher Geschlechtsteile spezialisiert haben.

Warnung vor einer Spaltung

Großbritannien. Mehr als 700 anglikanische Frauenpriester in England fühlen sich diskriminiert, weil sie nicht Bischof werden können. Das schrieben die Damen in einem offenen Brief. Die Erklärung steht im Rahmen der gegenwärtig angestrebten Einführung von Frauenbischöfen in England. Dabei ist geplant, daß sich jene Pfarreien, welche die Ordination von Bischöfinnen kritisieren, zu einer eigenen Diözese zusammenschließen. Dieses Angebot ist für die Frauenpriester unerträglich. Eine solche Kompromißlösung spalte die anglikanische Gemeinschaft, erklären sie.

Legale Vergasung

Schweiz. Das Schweizerische Euthanasie-Unternehmen ‘Dignitas’ arbeitet im Rahmen des Gesetzes der Eidgenossenschaft. Das erklärte die Regierung des Kantons Zürich auf eine Anfrage aus dem Kantonsrat. Der Kantonsrat ist das Kantonsparlament. Auslöser für die Anfrage war die Aufdeckung der Methoden von ‘Dignitas’. Der Verein benützt zum Beispiel Helium, um seine lebensmüde Kundschaft qualvoll ersticken zu lassen. Der Regierungsrat glaubt, dem Verein keine selbstsüchtigen Beweggründe nachweisen zu können. Zum Mitgliedsbeitrag bei ‘Dignitas’ erklärte die Regierung, dieser sei zwar „nicht unerheblich“, aber nachvollziehbar.
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