Montag, 19. Mai 2008 13:54
Der Friede und die Einheit in einer Pfarrei wird nur dann gestört, wenn es katholisch zu- und hergeht. Alles andere ist kein Problem. Ein Kommentar.


Alte Messe in London
(kreuz.net) Der Stadtpfarrer von Altötting, Prälat Günther Mandl, hat
erneut versucht, die Alte Messe
zu blockieren.
Die achtzig Personen die sich jeden Sonntag um 10.00 Uhr zur Heiligen Messe in der Altöttinger
Friedhofskirche versammeln, haben den Antrag gestellt, auch an Feiertagen an einer Messe im Alten Ritus
teilnehmen zu können.
Stadtpfarrer Mandl hat diese Bitte aber entschieden abgelehnt. Er glaubt, daß
der Frieden und die Einheit in seiner Pfarrei dadurch gestört würden.
Der Zelebrant der Alten Messe
in Altötting, Pater Berthold, wäre durchaus bereit, die Heilige Messe im Alten Ritus auch an Feiertagen
zu zelebrieren.
Er sieht sich aber nicht in der Lage, dem Stadtpfarrer zu widersprechen.
Die Antragsteller
setzen nun ihre Hoffnung auf Rom. Sie haben ihre Bitte an Prälat Camille Perl von der päpstlichen Kommission
‘Ecclesia Dei’ geschickt und einen Durchschlag an den päpstlichen Privatsekretär, Prälat Georg Gänswein,
weitergeleitet.
Vielleicht wäre es in diesem Zusammenhang angebracht, einmal jene Gottesdienste unter
die Lupe zu nehmen, bei denen Mons. Mandl am Altar Gitarre spielt, an die Kinder in der Kirche Schokolade
austeilt und fast alle Texte der Neuen Messe umformuliert.
Stört nicht eher das die Einheit und den
Frieden in seiner Pfarrei?
© Titelbild: traditionalcatholic.org.uk